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20.11.2012
Bielefeld
Nach Missbrauch einer Elfjährigen: Polizei veröffentlicht Phantombild
Bielefelder Polizei hat Ermittlungskommission eingerichtet

Gesucht | PHANTOMBILD: LKA NRW

Bielefeld (nw). Nach dem sexuellen Übergriff auf ein 11-jähriges Mädchen in Bielefeld-Baumheide am vergangenen Freitag, fahndet die Polizei nun mit einem Phantombild nach dem Täter. Die Beamten erhoffen sich Hinweise aus der Bevölkerung und fragen: Wer kennt den Mann?

Die Tat ereignete sich, wie berichtet, am Morgen des vergangenen Freitags (16. November) gegen 7.15 Uhr in einem Gebüsch im Bereich der Bushaltstelle an der Straße Rabenhof.

Die Polizei Bielefeld setzt für die weiteren Ermittlungen die Ermittlungskommission "Wiel" mit sieben Beamten ein. Auf die Veröffentlichung der Täterbeschreibung seien bislang zehn Hinweise eingegangen, die nun mit Hochdruck überprüft würden, teilt die Polizei am Dienstag mit.

Polizei hofft auf Jungen, der den Vorfall beobachtet hat

Die Mann wird wie folgt beschrieben: etwa 35 bis 40 Jahre alt, etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß und kräftig, rundes, kräftiges Gesicht mit Dreitagebart. Er trug eine dunkelblaue oder schwarze Sweatshirt-Jacke mit Kapuze (vermutlich mit Reißverschluss), eventuell Jeans und Handschuhe aus Stoff.

Möglicherweise, so die Polizei, könne er sich vor der Tat im Bereich des Marktkaufes aufgehalten haben. Die Polizei sucht dringend Zeugen. Als Zeuge könnte ein Junge in Betracht kommen, der sich zum Tatzeitpunkt an einer Bushaltestelle auf der gegenüberliegenden Seite aufgehalten hat. Eltern, deren Kinder sich zur Tatzeit im Bereich des Tatortes ebenfalls auf dem Schulweg befunden und möglicherweise verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Die Polizei fragt: Wer hat eine Person, die dem Mann auf dem Phantombild ähnelt, am Freitag, 16. November, beobachtet? Wer kennt einen Mann, der dem Phantombild ähnelt? Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben? Hinweise an die Ermittlungskommission "Wiel", Telefon (05 21) 54 50.


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Kommentare
wenn man jeden meldet der dem bild ähnelt hätte die polizei allerhand zutun... ich finde es traurig das die solche typen die unter verdacht stehen gleich nach personlien aufnahme wieder frei kommen aber so ist es heute leider....wo ich zb das bild sah hatte ich auch an einen gedacht aber weis bis jetzt nicht zu 100% das der das wirklich ist.... und mehr als nen vornamen hätte ich auch nicht

@Zahler
Und das ist auch gut so!
Immerhin muss zunächst dringender Tatverdacht bestehen und dann eine Tat tatsächlich nachgewiesen werden. Nur, weil jemand zufällig aussieht wie eine Person auf einem Phantombild (über die Zuverlässigkeit von Phantombildern lass ich mich jetzt nicht aus), kann kein massiver Eingriff in seine Lebensführung geschehen, wie Sie es offensichtlich fordern.

Tach, allerseits. Nun mal nicht zu euphorisch werden....
Wenn der Typ einen festen Wohnsitz hat und bisher
strafrechtlich unauffällig war, vielleicht sogar nen
Job hat, ist der nach Aufnahme der Personalien wieder auf freiem Fuß. So läuft das heute.
Armes Deutschland. Gruß, Zahler

Bielefeld gegen Kindesmissbrauch zusammen kriegen wir Ihn



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