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05.01.2011
Bielefeld-Ubbedissen
Messerstecherei führt zum Aus der Niehage-Partys
Zum wiederholten Male sorgen uneingeladene Gäste für Polizeieinsatz

Bielefeld-Ubbedissen (jr/pw). Die blutige Messerstecherei bei der Silvesterfeier vor dem Ubbedisser Partyraum der Schlachterei Niehage Am Bollholz, bei der mindestens zwei 18-Jährige verletzt wurden (nw-news.de berichtete), scheint auf einen Konflikt zwischen kurdischen und tschetschenischen Jugendlichen zurückzuführen zu sein. Die Polizei konnte dies gestern jedoch noch nicht bestätigen.

Schon am 12. Dezember war an gleicher Stelle eine Geburtstagsfeier eskaliert: Nicht geladene Gäste hatten Probleme gemacht, alarmierte Polizisten angepöbelt und sogar angegriffen. Neben einem der beiden Veranstalter (19) tat sich auch ein 16-jähriger Tschetschene handgreiflich hervor.


"Wenn Dir Dein Leben lieb ist, lauf zurück."

Bei der Silvesterparty wenige Tage später muss es kurz vor 1 Uhr zwischen einer Gruppe von Türken oder Kurden und tschetschenischen Jugendlichen zu einer heftigen Schlägerei gekommen sein. Auslöser sollen querfliegende Silvesterböller und -raketen gewesen sein. Außerdem flogen laut Polizei die Fäuste, nachdem das spätere Opfer verneint hatte, etwas gegen Tschetschenen zu haben.

Letztlich erlitt dieser 18-jährige Bielefelder einen Messerstich am Rücken, ein zweiter wurde am Nacken verletzt, ein Herforder (18) am Oberschenkel. Einer jungen Frau, die just im Moment des Tumults aus dem Innenhof an die Straße getreten war, riefen Unbekannte ihr zu: "Wenn Dir Dein Leben lieb ist, lauf zurück."

Schlachterei-Inhaber will keine Partys mehr zulassen

Der Inhaber der Schlachterei, der die Obergeschoss-Halle mit Bar privat für Feiern zur Verfügung gestellt hatte, kündigte auf Anfrage nach dem Messervorfall an, dass es solche Partys bei ihm nicht mehr geben werde. "Die Probleme gehen immer von fremden, nicht geladenen Gästen aus. Da laufen leider einige komische Gestalten rum, die umsonst mitfeiern wollten."

Bei früheren Niehage-Partys sollen Veranstalter deshalb bereits eigens Türsteher am Hofeingang platziert haben.


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Kommentare
@Knut

Das schlimme ist ja auch, das diese Waffen bei belanglosen Kleinigkeiten schon eingesetzt werden.und das ohne auch nur ansatzweise die konsequenzen für das opfer abzusehn.
und die gründe dafür sind ja oftmals der oberhammer. er hat mich angeguckt!!! in solchen fällen muss wirklich mal mit aller härte des gesetzes durchgegriffen werden und nicht immer diese kuschelpolitik

Mmmhhh, immer wenn wir im Ausland sind benimmt man sich. Warum eigentlich? Wir wollen uns anpassen und selbst nur im Urlaub die fremde Kultur kennenlernen. Wenn ich ins Ausland gehe, muss ich auch doch fremde Kulturen akzeptieren, denn da bin ich doch selber fremd ;-)

Warum müssen heute eigentlich alle irgendwelche Waffen haben? Früher reichten auch die Fäuste oder Worte. Die kann man aber auch manchmal zu den entsprechenden Barrieren führen...

@alf: Dich vielleicht auch ausweisen, weil Sie deutsche Sprache nicht besser können wie einer von dem Immigranten? Ja, warum eigentlich nicht!

@stefan: Ja das ist leider so.

Bravo NW. Vielen Dank für die Nichtveröffentlichung meines Kommentars.
Ich denke, dass dieser Kommentar sich mit der verfassungsmäßigen Recht auf Meinungsfreiheit deckte und daher nicht zensiert werden musste, aber hey:
Was soll man noch erwarten von einem Medium, was sich Tag für Tag für die Rechte von Tieren einsetzt.

Btw.: Mein Kommentar beinhaltete die Nennung der ethnischen Minderheiten und Volksgruppengruppen, die im Artikel genannt werden, im Zusammenhang mit der Feststellung, dass Deutschland meiner Meinung nach an der Grenze zu Polen endet.

Wenn diese Zeitung meint, dass dieser Kommentar die innere Ordnung in diesem Land gefährdet...
Nee komm, meine Lebenszeit ist mir echt zu schade.
divide et impera

bei uns in Jöllenbeck kam es an einer kneipenparty auch zu einer unprovozierten atacke auf 2 gäste.
einer der 2 täter war anscheinend mit drogen vollgepummt und hatte ein nicht zuverachtendes messer dabei.
zum glück ging es nochmal glimpflich aus.

erschreckend ist, das es sich zumeißt um bürger mit migrationshintergrund handelt.



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