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27.11.2012
Gütersloh
Bunker und Hangar bleiben erhalten
Stadt schließt Bürgerbeteiligung zum Flugplatz ab

Gütersloh (NW). 500 Stunden Arbeit investierten einige Gütersloher in den vergangenen Wochen in das Thema Konversion – der Aufwand habe sich gelohnt, teilt die Stadt mit: In der vierten und vorerst letzten Veranstaltung in der vergangenen Woche wurden die Ergebnisse für eine mögliche Nutzung des Flughafenareals an der Marienfelder Straße vorgestellt. Die Bürger entschieden sich einstimmig für eine Nutzungsmischung.

Es wurde diskutiert, argumentiert und nach kreativen Lösungen gesucht. In ihrem abschließenden Entwurf, der auf den vorherigen Bürger-Workshops basiert, hat das Stadtplanungsbüro Baumgart+Partner vielfältige Nutzungen für das 340 Hektar große Gelände zusammengetragen. "Es gibt sehr viele Übereinstimmungen aber auch einige Unterschiede für die einzelnen Nutzungsmöglichkeiten, das ist aber in dieser Phase der Planung ganz normal", fasste Moderatorin Sabine Baumgart vom Stadtplanungsbüro zusammen.

Einig waren sich die Beteiligten beispielsweise darüber, dass das so genannte Kasernenband in seiner Struktur erhalten bleiben soll, genauso wie die Landebahn als Element zukünftig bestehen bleiben soll und der Bereich entlang der Ems als Naturraum genutzt werden soll. Auch der Bunker als Identitätsträger des Geländes sowie der Hangar sollen weiterhin Bestand haben.

Vielfältige Ansätze hingegen entwickelten die Bürger bei den einzelnen Nutzungsmöglichkeiten. "Wir haben viele Ideen und Anregungen protokolliert, die alle in die bürgerschaftliche Stellungnahme aufgenommen wurden", verdeutlichte Baumgart. Da das Areal an der Marienfelder Straße sehr weitläufig sei, würden sich die verschiedenen Ansätze nicht gegenseitig ausschließen. Alle Schwerpunktthemen, Forschung und Bildung, Energie, Natur und Naturschutz, Sport und Freizeit und Gewerbe, seien zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Gelände denkbar.

Seitens der Bürger wurde nochmals die Bitte nach Transparenz geäußert und nach weiterer Bürgerbeteiligung an dem Verfahren. Insbesondere wurde auch die weitere Einbeziehung der Ideen der Jugendlichen gewünscht, deren Anregungen am Mittwochabend positiv von den Anwesenden aufgenommen worden sind.

Stichpunkte wie die Besichtigung des Geländes sowie die Information über vorhandene Biotope und Altlasten sind ebenfalls mit in den abschließenden Bericht aufgenommen worden. Das Stadtplanungsbüro formuliert nun eine Stellungnahme der Bürger aus, die anschließend zusammen mit einer Studie von NRW-Urban der Politik als Grundlage für weitere Nutzungsplanungen dient.



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