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27.03.2013
Gütersloh
Klinik-Standort Rheda leert sich
Hand- und plastische Chirurgie schon in Gütersloh

Informierte | FOTO: RAIMUND VORNBÄUMEN

Gütersloh (lina). Schon jetzt sei es leer geworden im Klinikum-Gebäude am Standort Rheda. "Das sind hauptsächlich Patienten der Allgemein- und Unfallchirurgie, die eine enge Bindung an den Chefarzt Dr. Eugen Klein haben", sagte gestern die Geschäftsführerin des Klinikums Gütersloh, Maud Beste. "Wir können das Ganze schon jetzt weitgehend auf einer Station abbilden. Derzeit sind noch rund 30 Patienten am Standort."

Im Oktober hatte das Klinikum das Aus für Rheda verkündet. "Wir werden den Standort Rheda definitiv zum 30. Juni schließen", sagt die Geschäftsführerin. Alle Abteilungen, die in Rheda ansässig sind oder waren, werden künftig in Gütersloh angesiedelt sein.


Die Klinik für Plastische-, Ästhetische- und Handchirurgie von Chefarzt Dr. Bernd Ruhnke ist bereits umgezogen. "Da war es wichtig, dass die Mitarbeiter sich hier in Gütersloh schon einarbeiten konnten. Mit dem Standortwechsel sind schließlich auch andere Abläufe verbunden", so Beste.

In Rheda werden nur noch handchirurgische Notfälle behandelt. Das seien hauptsächlich Arbeitsunfälle der Firma Tönnies. "Meist sind das Schnitt- oder Stichverletzungen, die versorgt werden müssen", sagt Beste, die allerdings kein Problem darin sieht, dass der Weg zur Klinik nach Gütersloh von Tönnies aus künftig weiter sein wird. "Die Handchirurgie ist ein sehr komplexes Fach. Da kommt es in den meisten Fällen ausschließlich auf die Kompetenz an, und die haben wir dann eben hier in Gütersloh."

Die letzten Mitarbeiter mit Chefarzt Dr. Eugen Klein werden nun bis Ende Juni nach Gütersloh umsiedeln. "Wir bereiten hier schon alles vor", so Beste. Was nach dem Auszug der Mediziner mit dem Klinik-Gebäude in Rheda passiert, dessen Eigentümerin die Evangelische Stiftung Rheda ist, ist bisher unklar.



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