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25.11.2012
Rheda-Wiedenbrück
Altstädter haben eine gute Kassenlage
Anregungen von Mitgliedern beim Fest umgesetzt

Herzlich | FOTO: ARCHIV

Rheda-Wiedenbrück (id). Das 33. Altstadtfest in Rheda im September war ein Erfolg. Das hatten nicht nur die Besucher erlebt, das wurde auch in der Jahreshauptversammlung der Bürgerinitiative Altstadt Rheda, der Veranstalterin, deutlich. Der Erfolg stellte sich ein, obwohl es Veränderungen im Aufbau gab. Nicht der Doktorplatz, sondern der Platz am Rathaus diente als zentraler Ort mit Bühne.

Dem Vorstand mit Klaus-Dieter Weiner an der Spitze dankten die Mitglieder einmütig für den ehrenamtlichen Einsatz. Maximilian Erbprinz zu Bentheim-Tecklenburg sprach für die Anwesenden, als er die Bedeutung des Altstadtfestes für den Zusammenhalt in Rheda lobte und sich für den Erhalt einsetzte. Dem Vorstand und allen, die zu dem Fest beigetragen hätten, gehöre Anerkennung. Zu begrüßen seien Bemühungen, den Kostenrahmen überschaubar zu halten.

Mit diesem Hinweis nahm der Erbprinz die lebhafte Organisationsdebatte der Versammlung auf. Weiner referierte, zahlreiche Anregungen von Mitgliedern zur Wirtschaftlichkeit des Festes habe man mit positiven Auswirkungen verwirklicht. Gute Überlegungen müsse es weiterhin geben, dazu seien Einigkeit und Mitarbeit geboten. 2012 sei das ideale Herbstwetter ein guter Verbündeter des Altstadtfestes gewesen.

Der Umsatz an den Ständen der Blaukittel habe gestimmt, wie der Kassenabschluss beweise. Im Bericht der Schatzmeisterin Beate Oesterwiemann wurden gute Einnahmen, aber auch Ausgabenbegrenzung erkennbar. "Die Kassenlage ist gut, eine Rücklage vorhanden", so Kassenprüfer Manfred Dusartz. Er gab jedoch zu bedenken, auf gutes Wetter gebe es keine Garantie. Darum sei die Konsolidierung der Finanzen auf Dauer wichtig.

Die Mitglieder beteiligten sich lebhaft an der Aussprache. Ein Mann fragte, ob man dazu übergehen sollte, Bierstände an Profis gegen Pacht zu vermieten. Dann habe man keine Finanzierungssorgen mehr und sei weniger ehrenamtlich gefordert. Dieser Vorschlag wurde lebhaft abgelehnt. Durch eine Professionalisierung werde die Bürgernähe und damit der Charakter des Altstadtfestes beschädigt, hieß es.

Einmütige Zustimmung fand hingegen der mehrfach geäußerte Wunsch, alle Kräfte zu bündeln und endlich die bereits anvisierte Beratung auf breiter Ebene, auch mit Beteiligung des Bürgermeisters und Vertretern der Verwaltung, zu realisieren. Ein Mitglied machte Druck: "Die Zeit vergeht schnell. Morgen schon ist wieder Altstadtfest in Rheda."



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