Schloß Holte-Stukenbrock (sk). Giesela Hörster ist zornig. Und das hat die Vorsitzende des Seniorenbeirates den Stadtrat auch wissen lassen.
Der verweigert dem Seniorenbeirat einen Sitz (mit beratender Stimme) im Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung. Begründung: Nach der Zuständigkeitsordnung für die Ausschusses des Rates sei der Demographieausschuss zuständig für die Seniorenarbeit, weil dort die Interessen der Älteren gebündelt würden. In diesem Gremium ist der Seniorenbeirat vertreten. Aus Sicht von Rat und Verwaltung ist daher ein zusätzlicher Sitz im Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung nicht notwendig.
"Die Begründung ist uns zu fadenscheinig", sagt Giesela Hörster. "Was stört daran, dass wir beratend an der Seite des Stadtrates stehen wollen?" Die Stadt habe sich doch auf die Fahne geschrieben, besonders auf den demographischen Wandel Rücksicht zu nehmen. "Da einige neue Bauvorhaben geplant sind, möchten wir doch gern auf die Belange der älter werdenden Menschen und schon frühzeitig auf eventuelle Notwendigkeiten hinweisen", sagt die Vorsitzende des Seniorenbeirates, die früher auch CDU-Stadträtin war. Bei ihren ehemaligen Fraktionskollegen fand sie aber kein Gehör. Zwar sprach Fraktionschef Jürgen Gärtner ausdrücklich von "Sympathiebekundungen" und dass dem Seniorenbeirat jederzeit Rederecht eingeräumt werden könne, in der Sache blieb die CDU aber hart.










