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23.11.2012
Steinhagen
Junges Blut frischt Vorstand auf
Jahresversammlung des Sportrings wählt Andre Tubbesing zum zweiten Vorsitzenden

Wechsel im Vorstand | FOTO: M. KARMANN

Steinhagen (MK). Es ist oft keine Selbstverständlichkeit mehr, dass es jungen Nachwuchs für Ehrenämter gibt. Beim Sportring Steinhagen war es dieses Jahr anders. Nachdem der ehemalige Zweite Vorsitzende Friedrich Beckhaus nach zehnjähriger Mitgliedschaft im Vorstand aus privaten und beruflichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellte, wählten die Anwesenden den 27-jährigen Andre Tubbesing einstimmig zum neuen zweiten Vorsitzenden.

Der Erste Vorsitzende, Hans-Erich Griwodz, Geschäftsführerin Monika Müller- Betsch und Beisitzerin Monika Lewanzik wurden einstimmig wiedergewählt. Für Sportabzeichenobfrau Gudrun Hornberg, die ihr Amt niederlegte, konnte noch kein Nachfolger bestimmt werden.

Auch für die Position der Geschäftsführerin müssen die Sportler zumindest in zwei Jahren nach einem neuen Kandidaten Ausschau halten. Monika Müller-Betsch kündigte an, ein letztes Mal zur Verfügung zu stehen. Den Posten des Jugendwarts werden wie bisher der erste und zweite Vorsitzende in Personalunion ausführen. "Ich mache es wirklich gerne", kommentierte Hans-Erich Griwodz seine Wiederwahl. Und der Erfolg gibt ihm Recht.

Insgesamt können die Steinhagener auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, in dem die Mitgliederzahl leicht anstieg. Am 1. Januar 2012 waren 5.816 Sportler in den 17 Steinhagener Vereinen des Sportrings aktiv.

Ein Zuwachs von 36 im Vergleich zum vorigen Jahr. 38,62 Prozent von ihnen sind Jugendliche. Für zukünftig wichtig hält Griwodz es vor allem, die bisher gute Verbindung zu den Schulen zu halten und zu stärken, was bisher gut funktioniert hat und sich vor allem positiv auf die Zahl der absolvierten Sportabzeichen auswirkte.

Im vergangenem Jahr legten 1.070 Personen das Sportabzeichen ab. 925 davon Jugendliche. Dieses Jahr wurden bisher allerdings erst 650 Sportabzeichen für Jugendliche registriert. Bei der diesjährigen Gemeinde- Sportlerehrung wurden 23 Einzelpersonen und acht Mannschaften geehrt.

Allerdings wurde kein stiller Star (im Hintergrund arbeitende Ehrenamtliche) ausgezeichnet, was sich im nächsten Jahr ändern soll. Gelegenheit dafür wird es bei der nächsten Sportlerehrung geben, die am Mittwoch, 6. März, stattfindet.

Die Altkreis-Sportlerehrung, die dieses Jahr von den Steinhagenern ausgerichtet wird, ist für den Freitag, 25. Januar, im Landhotel Jäckel geplant. Auch bei der Verwaltung hat sich in Sachen Sport personell einiges verändert. Besonders begrüßte Griwodz zur Versammlung daher die Vertreter der Gemeinde und lobte die stets gute Zusammenarbeit.

Da der Leiter des Amts für Schulen, Jugend, Sport und Kultur, Joachim Scholz, demnächst in Rente gehen wird, stellte er seine Nachfolgerin Gabi Schneegaß sowie die neue Verantwortliche für Sportförderung und -anlagen, Andrea Werner, vor. Für die Sportförderung stellte die Gemeinde in diesem Jahr 66.000 Euro zur Verfügung, die von den Vereinen beantragt werden konnten und nach einem gewissen Schlüssel verteilt werden. "Wie immer wurde mehr beantragt, als verfügbar ist", berichtete Geschäftsführerin Monika Müller-Betsch.

Für die Renovierung und Erhaltung der Sportstätten in Amshausen, Brockhagen und Steinhagen gab die Gemeinde 69.000 Euro, 105.000 Euro und 89.200 Euro aus. In Amshausen steht vor allem die weitere Nutzung des Sportlerheims und in Brockhagen eine umfassende Renovierung auf dem Programm, die jedoch erst für 2014 angesetzt ist.

Von Problemen berichteten vor allem die DLRG und der SCSA, die durch den Wegfall des Hallenbades in Halle viel Zulauf bei der Kinderschwimmausbildung haben und diesen mit den Kapazitäten an Schwimmstätten in der Gemeinde kaum bewältigen können.



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