Bünde. Zahlreiche Besucher wanderten am Wochenende über das Bünder Frühlingsfest. Genau die richtige Gelegenheit für Vereine, die eigene Arbeit und das sportliche Können zu präsentieren.
Viele Bünder Vereine und Gruppen nutzten diese Chance am vergangenen Samstag und Sonntag. Die großen und kleinen Sportler des Kampfsport Centers kämpften, zerschlugen dicke Holzbretter und zeigten, dass Karate auch Choreografie ist. Kleine "Glühwürmchen" der Tanzabteilung des BTW tanzten den Zwergentanz und waren natürlich gespannt auf den großen Auftritt. "Seit einem halben Jahr haben die Kleinen sich vorbereitet", sagte Übungsleiter Jörn Ortmann und schien genauso stolz wie die Tänzerinnen selbst, als das Programm fehlerfrei über die Bühne ging.
Die etwas älteren zeigten den Zuschauern "Videoclip-Dance" und die Modern Jazz Gruppe bewegte sich in Lumpenkostümen gekonnt zu Klängen aus der Oper Aida. Danach ging es folkloristischer zu. Die Sternpolka, den Flachstanz und den Arnis-Walzer tanzte die Thüringer Volkstanz- und Trachtengruppe aus Herford. In passenden Kostümen warben sie für neue Mittänzer und Interessierte. Mit wilden Kostümen, afrikanischer Musik und einer riesigen Portion Spaß verzauberten die "Fun-Makers" den Rathausplatz in tropische Gefilde.
Die Bünder Hobby-Komiker Truppe sorgte auch mit Mülleimern und Liedern aus der Sesamstraße für Kurzweil. Richtig akrobatisch kamen die Turnerinnen vom TG Ennigloh daher. Mit Flickflack, Handstand und Spagat zeigten sie ihr Können. Das Sonntagsprogramm startete mit einem Gottesdienst, später wurde weiter getanzt. Von Breakdance über Zumba bis Bauchtanz zeigten die Vereine und Schulen, dass Bünde eine Menge zu bieten hat.
Die Big Band der Musikschule schloss das Programm am späten Nachmittag. Neben zahlreichen Fahrgeschäften, Imbissständen und Los-Buden war das Programm auf dem Rathausplatz eine willkommene Abwechslung für viele Besucher des Bünder Frühlingsfestes. Viele Zuschauer und Gäste beobachteten das Geschehen – vielleicht fühlte sich der eine oder andere Besucher animiert, in Zukunft selbst dabei zu sein.