Enger. Dustin Schierholz ist nicht ganz unbekannt. Mit seinen bunten Bechern hat er schon einige Auftritte absolviert und auch sportliche Erfolge gefeiert. Jetzt zeigte er sein Können in einem etwas anderen Rahmen: Beim Talent-Wettbewerb des Widukind-Gymnasiums. "Super Leistung", erntete er dann auch Lob von der Jury.
"Diesen Talent-Wettbewerb hat es vor einigen Jahren zum ersten Mal gegeben", erläuterte SV-Lehrer Benno Meyndt. Aufgrund der großen Resonanz habe die Schülervertretung ihn jetzt ein zweites Mal auf die Beine gestellt. Die Idee dahinter sei folgende gewesen: "Der Künstlerische Abend der 13. Jahrgangsstufe ist immer ein großer Erfolg", sagte Benno Meyndt, "aber auch Schüler aus den unteren Jahrgangsstufen haben viele Talente, die sie so auch schon früher präsentieren können." Der Talent-Wettbewerb solle den Schülern eine Bühne bieten, ihnen aber auch die Gelegenheit geben, sich den Lehrern einmal von einer anderen Seite zu zeigen als im Unterricht.
Das nutzten zahlreiche Schüler aller Altersgruppen. Etwa die Achtklässlerin Lea, die mit Feuer-Pois die Bühne zum Brennen brachte. "Ich wusste ja, dass du sportlich bist, aber dass du so wirbeln kannst, hätte ich nicht gedacht", lobte Lehrerin Sabine Wachsmuth-Hagemeier. Zusammen mit ihren Kollegen Katrin Kobusch-Klessmann und Pete Quest sowie den SV-Schülern Tabea Busch und Felix Althoff bildete sie die Jury und bewertete die Leistungen der teilnehmenden Schüler. Die Moderation hatten Isabell Bosien und Danielle Dörsing übernommen.
Bei den Vorträgen gaben sich die Schülerinnen und Schüler viel Mühe. So etwa Siebtklässlerin Lea, die den Song "Jar of Hearts" anstimmte. "Du hast ja einen großen Fanclub mitgebracht und die Leute von den Sitzen gerissen", meinte Jurymitglied Pete Quest, als Teile des Publikums aufsprangen, um zu applaudieren. "Diese schwierige Nummer hast du aber auch sehr gefühlvoll rübergebracht."
Die Lehrerband mit Benno Meyndt, Horst Schilling, Pete Quest und Benedikt Mönig wagte ebenfalls einen Auftritt beim Talent-Wettbewerb. "Allerdings wurden wir außer der Reihe bewertet", so Benno Meyndt, "denn die Schüler sollten ja im Vordergrund stehen."