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24.11.2012
Herford
Firma soll neue Büro-Etage wieder abreißen
Bauausschuss geht von Schwarzbau aus

Zu hoch gebaut | FOTO: KIEL-STEINKAMP

Herford. Bisher ist es ein unscheinbarer dreigeschossiger Büroanbau: das neu errichtete Gebäude, das das Herforder Familienunternehmen Lösing an der Werrestraße 76 als Mieter nutzt. Doch so einfach ist das Ganze offenbar nicht, denn aus Sicht des Bauausschusses ist die dritte Etage des Objekts ein Schwarzbau. Und der muss nach Meinung des Fachgremiums abgetragen werden. Das wurde in der Sitzung des Ausschusses entschieden.


Die städtische Verwaltung geht gar formell davon aus, dass kein Antrag für einen Bau vorgelegen hat.Geschäftsführer Arnd Lösing, der auch den Vermieter und Bauherrn des Gebäudes vertritt, spricht gegenüber der Neuen Westfälischen von einem Missverständnis. "Während der Bauphase war zwischenzeitlich der Architekt erkrankt", erklärte der Geschäftsführer aus seiner Sicht die Hintergründe. Es gab damit zwar die Pläne für die Erweiterung, die auch beim Neubau berücksichtigt wurden, allein: Beim zuständigen Bauamt der Stadt Herford lag kein entsprechender Antrag vor.

Das Unternehmen hatte an der Werrestraße zum einen eine neue Produktionshalle mit rund 1.250 Quadratmetern Fläche gebaut. Darüber hinaus wurde dann das dreigeschossige Bürogebäude mit rund rund 300 Quadratmetern Grundfläche errichtet, das an bestehende Gebäude anschließt. Insgesamt verfügt Lösing über eine Produktionshalle mit einer Größe von rund 5.000 Quadratmetern.

Alle baulichen Vorgaben über die Statik bis hin zu baurechtlichen Abständen seien eingehalten worden, so der Geschäftsführer. Doch die Abriss-Entscheidung für das oberste Geschoss mit rund 100 Quadratmetern Fläche hing für die Politik am fehlenden Bauantrag.

"Wir werden natürlich versuchen, die Entscheidung zu ändern und auf die Stadt zugehen, um eine Lösung zu erreichen", zeigt Arnd Lösing auf, wie es in dem Fall weitergehen soll.

Das Familienunternehmen, das seit mehr als 30 Jahren in Herford aktiv ist, beschäftigt nach eigenen Angaben aktuell rund 15 Mitarbeiter. Mit seinen Spezialmaschinen schneidet es Folien für die Lebensmittel-, Photovoltaik- und die Pharmaindustrie.

Kommentare
Die Behörde hat richtig entschieden.Bei einem Hausbau muss man sich auch an die Pläne und Vorschriften halten. HART aber FAIR !!!

lieber das berufsbeamtentum abschaffen-fordert neuerdings auch die faz -als hier eine sinnvolle erweiterung-dritte etage -abzureissen.welchem profilneurotiker unter den kleinstädtischen beamten gefälts denn nicht-namen bitte,oder steckt die nicht ausgelastete verwaltungsspitze dahinter??wäre es nicht vordringlich,die 8 mio.defizit auszugleichen????lassen sie doch die privatvermögenswerte der herforder stadtverwaltungsspitze pfänden,radikal und total!!!dann ändert sich was,dann hört auch der hier geforderte kadavergehorsam hoffentlich auf!!!!!!!!!!.

hauptsache man versteckt sich hinter einen nickname . es gab da doch schon mal einen Artikel vor dem bau
da wurden nur 200 qm angegeben .!!!!!!

Also das ließt sich ja wie eine Geschichte aus Schilda! Welcher Beamte will sich da denn in die Presse bringen?

was hat denn das buch mit dem artikel zu tun? das eine hat nichts mit dem anderen zu tun



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