Herford/Wien (jwl). Von Herford aus wurde deutschlandweit Geld für Internet-Abofallen eingetrieben. Gleichzeitig gibt es Verbindungen zu der illegalen Film-Plattform kino.to, deren Betreiber gerade verurteilt wurde. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden und die Staatsanwaltschaft Hannover ermitteln .
Im Visier ist neben mehreren Personen aus dem Kreis auch der mutmaßliche Hintermann. Der lebt in Wien (die NW berichtete). Neben den deutschen Strafverfolgern haben nun österreichische Behörden Ermittlungen aufgenommen, berichtet der TV-Sender ORF in seiner Sendung ZIB 2. Wie berichtet, waren etwa über die Internet-Seite Megadownloads.net beliebte Gratis-Programme gebührenpflichtig angeboten worden. Eingetrieben wurde das Geld für die Internet-Abofallen über Inkasso-Firmen mit Sitz im Kreis. Es bestand der Verdacht, dass die Kosten verschleiert wurden und teils sogar Menschen zur Kasse gebeten wurden, deren Daten von Adresshändlern gekauft worden waren. Mehr als eine Million Euro beschlagnahmte allein die Staatsanwaltschaft Hannover auf Konten. Der mutmaßliche Wiener Hintermann, an den das Geld offenbar fließen sollte, schaltete nach Angaben von Zeugen Werbung für seine fragwürdigen Internet-Dienst auf der Seite Kino.to. Er soll Haupt-Finanzier des illegalen Filmportals sein.









