Löhne. Beim Mosikkorps der Stadt Löhne gibt es im Vorstand neue Gesichter. Die personellen Änderungen sind die Ergebnisse der diesjährigen Jahreshauptversammlung in der Werretalhalle.
Der langjährige erste Vorsitzende des Vereins, Thomas Bues, und Jan Gronemeyer, verdienter Geschäftsführer, traten nicht wieder zur Wahl an. Als Nachfolger im geschäftsführenden Vorstand wurden Ute Stühmeier (1. Vorsitzende) und Nils Sundermeier (Geschäftsführer) gewählt. Die Wahl der zweiten Vorsitzenden viel auf Natalie Keil.
Wahlleiter Reinhold Thies lobte die langjährige und intensive Arbeit der scheidenden Vorstandsmitglieder Bues und Gronemeyer. Durch seine Ansprache wurde dem Plenum der Versammlung noch einmal deutlich, welche Arbeit in den vergangenen Jahren durch die beiden Vereinsmitglieder verrichtet worden ist.
"Es ist nun an der Zeit, zurück zu treten und sich nicht erneut der Wahl zu stellen", sagte Bues. Die Nachfolgende, geheime Wahl wurde mit Spannung erwartet und ebenso spannungsgeladen durchgeführt. Sichtlich bewegt wurden anschließend die Plätze des geschiedenen, geschäftsführenden Vorstandes getauscht und durch die neugewählten Vereinsmitglieder besetzt.
Der gesamte Vorstand wurde wie folgt gewählt: Nils Sundermeier (Geschäftsführer), Wiebke Kemmerling, Sophie Nicol, Vanessa Pohl (Jugendvorstand), Ute Stühmeier (1. Vorsitzende), Natalie Keil (2. Vorsitzende), Stefanie Erk, Torsten Stach (Beisitzer), Nils Brokmann (Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragter, Schriftführer).
Zudem wurde Sophie Nicol zur Uniform- und Instrumentenwartin gewählt. Außerdem Patrick Lindenschmidt (Notenwart), Michael Eibich (Kassierer), Kerstin Peper und Daniel Trampe (Kassenprüfer).
Ute Stühmeier gab als Ausblick bekannt, dass nun eine intensive Einarbeitung in das neue Aufgabenfeld zu erfolgen hat und dass darüber hinaus bestehende Konzepte weitergetragen und erweitert werden müssen, so dass das Musikkorps der Stadt Löhne auch weiterhin dem Publikum als musikalisches Highlight präsentiert werden kann.
"Ich freue mich auf die neuen Aufgaben und die Zusammenarbeit mit meinen ebenso gewählten Kollegen. Der Vorsitz eines Vereins verlangt Mut und Hingabe. Ich bin bereit, dieses dem Verein zu geben", sagte Stühmeier.
Und so hatte die neu gewählte erste Vorsitzende ihre erste Amtshandlung: Sie schloss die Jahreshauptversammlung des Musikkorps.