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28.11.2012
Warburg/Kreis Höxter
Die Pflanzen-Stars im Advent
Gärtner aus der Region diskutieren über den beliebten Weihnachtsstern

Beliebter Kontrast | FOTO: PRIVAT

Warburg/Kreis Höxter (nw/jbö). Er gehört zur Weihnachtszeit wie der Adventskalender und war beim Treffen der Gärtner des Regionalmarketings Kulturland Kreis Höxter Gegenstand der Diskussion. Um den Weihnachtsstern ging es beim diesjährigen Treffen der Gärtner, das kürzlich in der Gärtnerei Wilhelm Deist in Warburg stattfand.

Die Experten nennen ihn "Euphorbia pulcherrima", weitläufig bekannt ist er als ist er als Adventsstern, Christstern oder Poinsetta. Er stammt aus der Pflanzenfamilie der Wolfsmilchgewächse und hat sein ursprüngliches Zuhause zum größten Teil in Mittelamerika. Erst seit 1950 ist er in Mitteleuropa als Zimmerpflanze bekannt und sehr beliebt.


Betrieben, die sich auf die Aufzucht exotischer Pflanzen spezialisiert haben, kultivierten die Sterne heutzutage aus ökologischer und ökonomischer Sicht die Weihnachtssterne vor. Diese Betriebe arbeiten unter vergleichbaren Bedingungen, wie die Betriebe im Regionalmarketing

Diese Bedingungen garantieren den Kunden kräftige, kerngesunde Pflanzen mit guter Haltbarkeit, die mit natürlichen Aufzuchthilfen und reichlichen Nährstoffen großgezogen worden sind.

Info
Die Gärtner

Die Partnerbetriebe des Regionalmarketings beraten bei der Vielfalt der Angebote und auch beim Kauf eines Weihnachtssterns in den einzelnen Betrieben.

Beim Gesprächsabend in Warburg waren folgende Fachleute dabei: Gärtnerei Deist aus Warburg, Gärtnerei Balkenhol aus Peckelsheim, Gärtnerei Elberg und Brinkmann sowie das Kolping Berufswerk, Beckmann aus Brakel, Landschafts- und Gartenbau Pöhler aus Reelsen, Gärtnerei Hilmer und Fahle aus Höxter. (red)

Bis der Weihnachtsstern das Heim schmückt, hat er aber meist einen langen Weg hinter sich: Zunächst werden unbewurzelte Stecklinge meist aus nordafrikanischen Ländern importiert. In den hiesigen Jungpflanzenbetrieben werden die Stecklinge dann bewurzelt und als Jungpflanze in die Betriebe geliefert. Dort wird die Ware unter hohem Energieaufwand zur Fertigware weiter kultiviert: Ein hoher Arbeits- und Energieaufwand für die Aufzucht, die bis zu vier Wochen dauern kann.

Am liebsten mag es die Euphorbia pulcherrima dann auch noch warm: Erst bei Temperaturen um die 20 Grad fühlt sie sich richtig wohl.  Die unterschiedlichen Wuchsformen und Farben geben dem Weihnachtsstern aber auch seinen besonderen Reiz: Neben der Hauptfarbe rot, die in den vergangenen Jahren die meisten Kunden überzeugte, gibt es Sterne in weiß, rosa oder lila. Seit einiger Zeit gibt es sogar zweifarbige Weihnachtssterne im Handel.



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