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27.11.2012
Espelkamp-Altgemeinde
Eine unterhaltsame Zeitreise in die 50er Jahre
Ausstellung der Chronikgruppe mit nostalgischen Erinnerungen im Dorfgemeinschaftshaus der Altgemeinde

Herzliches Willkommen | FOTO:KLAUS FRENSING

Espelkamp-Altgemeinde (KF). Am Eingang ist eine akkurate NSU-Quickly abgestellt, so als wäre der Besitzer gerade vorgefahren. "Die fährt heute noch", sagt Dieter Spreen und präsentiert stolz sein Schätzchen, das er stets gut gepflegt hat. Wenige Meter weiter lädt eine Ausstellung die Gäste ein, tief in die fünfziger Jahre einzutauchen. Die Chronikgruppe der Dorfgemeinschaft hatte zu einer Zeitreise in die 50er Jahre eingeladen – und bereits nach wenigen Metern in der alten Schule ist man mitten drin.

Rund 100 Alt-Espelkamper ließen sich am Samstagnachmittag von Jürgen Heimsath, Herbert Kummer, Egon Meier, Werner Rose und Dieter Spreen in das "Jahrzehnt des Aufbruchs" mitnehmen.


Im Vorfeld hatte das Quintett ganze Arbeit geleistet. Nicht nur die Ausstellung mit zahlreichen Fotos, Zeitungsausschnitten und Dokumenten rief Erinnerungen wach, Werner Rose hatte aus alten Wochenschauberichten, Filmen, Zeitzeugenberichten und Fotos drei jeweils 20- bis 25-minütige sehr unterhaltsame Videoclips zusammen gestellt, die abschnittsweise die Geschichte der damaligen Zeit in Alt-Espelkamp und dem Rest der Welt beleuchtete. Da flimmern der erste Bundeskanzler der Republik, Konrad Adenauer, und der erste Bundespräsident Theodor Heuss neben dem letzten Bürgermeister Espelkamps aus der Altgemeinde, August Rose, über die Mattscheibe.

Über sportliche Großereignisse wie die olympischen Spiele oder die Fußball-WM 1954 wurde berichtet, aber auch der Auftritt der Deutschen Meisterinnen im Kunstradfahren im Gasthaus Bohne oder die legendäre Fahrt der "Reserve" nach Köln und andere sportliche Aktivitäten der TuRaner.

Zum Einstieg in den Nachmittag hatte die Chronikgruppe ihre Gäste zum gemütlichen Kaffeetrinken und Plaudern eingeladen. Auch in den Pausen zwischen den Filmen gab es an den Tischen immer wieder genug Zeit, sich auszutauschen.

Videoclips und Ausstellung regten einfach zum Klönen an. "Wir haben mit der Ausstellung einige Schwerpunkte wie TuRa, Schützenverein, Schulgeschichte oder Radsportverein gesetzt", sagt Jürgen Heimsath. So kamen die Klönrunden schnell in Schwung.



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