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28.11.2012
Espelkamp
Mit flotten Rhythmen auf dem Weg zum Erlöser
"Doppel-Quartett" wurde zum gelungene Angebot der FEGB zur sonntäglichen Einkehr
VON RALF KAPRIES

Alt und Jung | FOTO: RALF KAPRIES

Espelkamp. Die Freie Evangelische Baptistengemeinde Espelkamp (FEBG) hatte zum Sonntagnachmittag zu einem Konzert geladen. Das "Doppel-Quartett" sang vor vollem Bethaus moderne Lieder mit religiösen Texten. "Wir sind nur Laien", hatten sie vorher bescheiden ansagen lassen – und erreichten doch fast Profi-Niveau.

Die dargebotenen Lieder hatten alle christlich-religiöse Texte zum Inhalt. Meist wurden sie auf Deutsch gesungen. Englische Texte, die ohne deutschen Akzent vorgetragen wurden, konnten zusätzlich in deutscher Übersetzung auf einer großen Leinwand mitgelesen werden.


Menschen jeden Alters waren versammelt, und die Freude an den modernen, meist sehr rhythmischen Liedern war sicht- und spürbar. Meist handelte es sich um neue Lieder und Arrangements, selten klangen die Melodien traditioneller Gospels an. Ein völlig neues Programm war angekündigt worden. So erklangen Lieder mit Titeln wie "Ich werde ewig leben", "I will go on", "Jesus heilt die Wunden", "There is nothing geater than grace" und zahlreiche weitere.

Vorgetragen wurden sie einmal durch das jüngere Quartett, bestehend aus Markus Penner, Tobias Ferderer, Andre Epp und Christian Ferderer, oder durch das Quartett der älteren, in dem Albert Ferderer, Jakob, John und Eduard Penner mitwirkten. Gelegentlich teilten sie sich zum Trio, wer gerade nicht sang, unterstützte die Hintergrundband, in der sich Schlagzeug, akustische Gitarre, E-Gitarre, E-Bass und Piano zusammenfanden, manchmal auch ergänzt durch Akkordeon oder Geige.

Alle sangen ausgezeichnet mehrstimmig, auch A cappella ("I shall know him"), musikalisch, mit sorgfältiger Stimmführung und gutem Gehör füreinander und die gemeinsam erzeugten Harmonien. Alle gemeinsam intonierten als "Doppelquartett" das Lied "Guter Hirte, komm und führ' uns". Zwischendurch überzeugte Christine Dierksen am Flügel mit einer einfühlsamen musikalischen Interpretation der Berceuse op 7 von Frederic Chopin.

Prediger Alex Hendler nahm zu Beginn und gegen Schluss des Konzertes das Wort zu einer offenen Predigt, in der er, basierend auf einigen biblischen Grundaussagen, Denkanstöße gab. Seine Grundfrage "Wer ist Jesus für dich ganz persönlich?" beantwortete er am Ende aus christlicher Sicht: "Jesus ist der, durch den du leben kannst, wenn du an ihn glaubst."

Auch zwei gemeinsame Gebete waren ökumenisch-christlichen Inhalts. So wurde der Nachmittag zu einem gelungenen Angebot zur sonntäglichen Einkehr.



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