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22.11.2012
Hüllhorst
Auf Wiedersehen in Ostrava
Gesamtschule Hüllhorst beteiligt sich am Comenius-Projekt der EU für lebenslanges Lernen

Comeniusgruppe

Hüllhorst (nw). Mit einem fünftägigen Besuch der Partner in Hüllhorst läutete die Gesamtschule das erste Jahr eines neuen Comenius-Projekts mit dem Titel "Comenius-Olympics" ein.

Comenius ist der schulbezogene Teil des EU-Programms für lebenslanges Lernen, das von 2007 bis 2013 läuft und jeder teilnehmenden deutschen Schule Fördermittel in Höhe von bis zu 22.000 Euro für gemeinsame Bildungsaktivitäten innerhalb von Comenius-Schulpartnerschaften zur Verfügung stellt.

Nachdem zwei Kolleginnen bereits im Januar nach Payas in die Türkei gereist waren, um dort mit den übrigen Vertretern den offiziellen Förderantrag an den PAD (Pädagogischen Austauschdienst) zu erarbeiten, war nun die Gesamtschule an der Reihe. Sie hatte sich den insgesamt sieben angereisten Schulleitern und Englischlehrern aus drei Nationen vorzustellen und einen gastfreundlichen Rahmen für die Planungsgespräche zum genauen Ablauf des Projekts zu bieten. Auf der Hüllhorster Seite lag die Projektleitung in den Händen von Hildegard Hövels. Unterstützt wurde sie von Guido Klöpper und Irmgard Böcker-Schäfer.

An den ersten beiden Tagen standen vorrangig Konferenzen zur Projektplanung auf dem Programm, neben Besprechungen mit der Schulleitung, einer Schulführung, dem Empfang im Rathaus durch Bürgermeister Wilhelm Henke und dem Besuch der Büttendorfer Mühle mit Karin Müllers originellem Puppentheater.

Entspannung gab es im GOP-Varieté in Bad Oeynhausen. Einen Einblick in die Geschichte lieferte ein Ausflug nach Kalkriese und Osnabrück.

Am Ende war man sich einig, den Grundstein für eine funktionierende Partnerschaft gelegt zu haben. Für 2012 bis 2014 werden Schüler des 9. Jahrgangs jeweils ein Jahr lang zusammen mit Gleichaltrigen aus Payas (Provinz Hatay, Türkei), aus Ostrava in Tschechien und aus Kiew in der Ukraine unter dem Projekttitel "Comenius Olympics" Persönliches voneinander erfahren, sich austauschen und zusammenarbeiten. Dabei werden sie neue und alte olympische Sportarten in Theorie und Praxis kennenlernen, die Geschichte der Olympischen Spiele beleuchten, regional typische Sportarten vorstellen und sich auch mit negativen Seiten des Sports beschäftigen.

Als Plattform für ihren Austausch und die gemeinsame Projektarbeit werden sie eTwinning nutzen, eine extra für solche digitalen Reisen und interkulturellen Dialoge von der Europäischen Kommission eingerichtete europäische Plattform.

Dank der Fördergelder wird es in jedem der zwei Projektjahre zwei persönliche Begegnungen mit jeweils drei Lehrern und fünf bis sechs Schülern jeder Schule geben.

Deshalb können sich die Gesamtschüler im Januar auf ereignisreiche Tage in Tschechien freuen, wo sie in den Familien der Partner wohnen und Wintersportarten ausprobieren werden.

Für Mai ist ein zweiter Besuch in der südöstlichen Türkei geplant, und in einem Jahr erwartet die Gesamtschule wieder viele Gastschüler und Lehrer zum Gegenbesuch.



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