Lübbecker Land. Soll es kommen – oder nicht? Das LK-Kennzeichen bleibt ein Thema. Nicht nur für Dieter Wiegmann von der Initiative "LK" – sondern auch für die Leser von nw-news. 1.046 Nutzer haben sich bisher an einer NW-Umfrage zum Thema beteiligt. 58,4 Prozent sind der Meinung, dass die Politiker im Kreistag die Meinung der Bürger des Altkreises nicht übergehen dürfen.
Verschwunden sind sie im Jahr 1973. Damals hatte das Land Nordrhein-Westfalen das sogenannte "Bielefeld-Gesetz" verabschiedet. Es sah vor, dass der Altkreis Lübbecke aufgelöst und dem neu gegründeten Kreis Minden-Lübbecke angeschlossen wird. Mit dem früheren Landkreis Lübbecke verschwanden auch die alten "LK"-Kennzeichen. Aber sie könnten zurückkehren. Ein neues Gesetz, das Anfang November in Kraft getreten ist, macht es möglich. Voraussetzung dafür ist, dass der Kreistag grünes Licht dafür gibt und einen entsprechenden Antrag beim Land stellt. Wie mehrfach berichtet, hatte der Kreistag aber bereits im März mehrheitlich dagegen gestimmt, einen solchen Antrag zu stellen.

Umfrage
Soll der Kreistag erneut darüber abstimmen, ob der Altkreis ein eigenes LK-Kennzeichen bekommt?
Auf www.nw-news.de haben bereits 1.046 Nutzer zum Thema abgestimmt. 58,4 Prozent (611 Nutzer) sind der Meinung, dass die Politik im Mindener Kreishaus den Altkreis "nicht übergehen" darf. 14,7 Prozent (154 Nutzer) vertreten die Auffassung, dass der Kreistag bereits dagegen entschieden hat und nun nicht erneut abstimmen sollte. 26,9 Prozent (281 Stimmen) der Seitenbesucher sind der Ansicht, dass "die Politik sich mit wichtigeren Dingen befassen" solle.
Im Internet führt das Thema zu Diskussionen zwischen Befürwortern und Gegnern einer Wiedereinführung: Mehr als 40 Kommentare zum Thema deuten auf Diskussionsbedarf hin. Nutzer "John Bender" kritisiert die Anhänger des LK-Kennzeichens: "Was für ein Haufen Kleingeister. Ob Mi, od. LK, ist doch völlig egal!" Nutzer "Wiegmann" kontert: "Herr Bender! Wo fängt Kleingeist an? Dort, wo man jemandem die Wahlfreiheit vorenthalten will." Nutzerin "bettina jotmeier" schreibt, dass sie sich denjenigen anschließe, "die uns auffordern, die Parteien nicht mehr zu wählen, die gegen ein LK-Kennzeichen sind." Auch in der NW-Facebook-Gruppe "Du lebst schon lange in Lübbecke, wenn" wird das Thema kontrovers diskutiert. Gegner einer Wiedereinführung bezeichnen die Befürworter auf der Facebook-Seite unter anderem als "Don Quijotes, die gegen Windmühlen kämpfen. Die Umfrage läuft noch bis Dienstag.



















