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14.12.2012
Minden/Bielefeld
Mitbewohner warnte vor dem Maschsee-Mörder
Tipp bei Bielefelder Polizei eingegangen

Spurensicherung | FOTO: DPA

Minden (gär/sk). Eine Warnung vor dem mutmaßlichen Maschseemörder Alexander K. (24) hat es bereits im letzten Jahr gegeben. Das bestätigte am Donnerstag die Polizei in Bielefeld und Hannover. Ein 28-jähriger Mann aus Minden, der mit dem unter Mordverdacht stehenden Alexander B. zusammengewohnt hatte und befreundet war, gab der Polizei im September 2011 Hinweise, dass Alexander K. rechtsradikal sei und Gewalt verherrliche. Die Tipps seien zunächst bei der Bielefelder Polizei eingegangen. Weil Alexander K. aber zu diesem Zeitpunkt bereits in Hannover wohnte, habe man die Angelegenheit an die dortige Behörde weitergeleitet, sagte der Bielefelder Polizeisprecher Martin Schultz.

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Alexander K. habe auf Internetseiten zwar perverse und gewaltverherrlichende Inhalte verbreitet, aber man habe darin keine Straftaten gesehen und deshalb seinerzeit kein Ermittlungsverfahren angestrengt, sagte Hannovers Polizeisprecher Holger Hilgenberg. Alexander K. sitzt in U-Haft und schweigt. Er soll eine 24 Jahre alte Prostituierte, die aus Ibbenbüren stammt und eine Zeitlang in Bielefeld lebte, in seiner Wohnung umgebracht und zerstückelt haben. Die Leichenteile wurden in Hannover im Maschsee gefunden.

Die Polizei steht in dem Fall noch vor einigen Rätseln. Unklar ist auch die Rolle einer Frau, die mit dem mutmaßlichen Mörder gut bekannt ist und mit der EC-Karte der Ermordeten kurz nach deren Verschwinden Geld abgehoben hat. Fragen wirft ebenfalls die Person des oben genannte Tippgebers auf. Vor zehn Jahren wurde seine Mutter in der Gemeinde Hille (Kreis Minden-Lübbecke) erstochen. Diese Tat ist noch nicht aufgeklärt. In einer VHS-Theaterwerkstatt spielte er die Hauptrolle in dem Stück "Bartsch – der Kindermörder".

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