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27.11.2012
Bad Oeynhausen
Heiß auf Eis
Bürgermeister eröffnet Bad Oeynhausener Weihnachtsmarkt
VON PETER STEINERT

Spektakulär | FOTO: PETER STEINERT

Bad Oeynhausen. Wenn in der Klosterstraße die gebrannten Mandeln duften, in der Paul-Baehr-Straße der "Eisvogel" mit Apfel- und Eier-Punsch gelandet ist, in der Portastraße bei Lole und Marlies weißer Glühwein mit Aperol lockt, wenn auf der 15 mal 25 Meter großen Eisbahn des Inowroclaw-Platzes die Kufenflitzer ihre Kreise ziehen und an der Bande nebenan das Steuerbüro von Gisela Gerlach in munterer Runde den Glühwein genießt, dann muss der Weihnachtsmarkt begonnen haben.

Info

Termine

Samstag, 1. Dezember: um 14 Uhr: Offene Bibliothek, Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum; 16 bis 17 Uhr: Chor: "Ladybirds" (Löhne) in der Hohenzollernhofpassage; 18 bis 19.30 Uhr: Live-Musik mit der Band "Volmser Blechreiz" auf dem Inowroclaw-Platz; Sonntag, 2. Dezember: ab 15 Uhr: Live-Musik in der Strohbar, "New Orleans".

Bis zum 30. Dezember dauert diese festliche Zeit in der City (täglich jeweils von 11 Uhr bis 21 Uhr), die gestern Abend von Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann und Staatsbad-Geschäftsführer Frank Oette eingeläutet wurde. Das von den zahlreichen Zuschauern freundlich und mit Applaus begrüßte Stadtoberhaupt: "Der Weihnachtsmarkt ist Treffpunkt für Jung und Alt und in Bad Oeynhausen Kult." Jetzt müsse es nur noch fünf Gard kälter werden, so Mueller-Zahlmann, "dann haben wir die richtige Weihnachtsstimmung."


Den richtigen Ton traf auch die Band "Brassbuffet" beim Marsch durch die Innenstadt, ehe auf der Eisbahn die Jungen und Mädchen des Kindergartens "Luftikus" sowie die Eiskunstläuferin Karolina Laiker ihr Können zeigten. Sieben Wochen hatte der Eislauf-Nachwuchs unermüdlich geprobt, um dann eine flotte, kurzweilige und vor allem unfallfreie Vorführung auf das eisige Parkett zu legen.

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Richtig spektakulär aber geriet die Feuershow von Christian Spencer: blitzende Lichter, gewagter Flammenzauber mitten auf dem spiegelglatten Geviert – Heiß auf Eis. Minus acht Grad ist dieser Untergrund kalt. Viel kälter sollte es in den nächsten Wochen nach Ansicht von Eisbahnbetreiber Daniel Lemoine nicht werden. "Sonst", sagt der Düsseldorfer Schausteller, "drohen unsere Wasserleitungen einzufrieren."



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