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17.11.2012
Altenbeken
Altenbeken: Bei Wanderern beliebt
Gemeinde punktet bei Touristenbefragung unter 41- bis 70-Jährigen
VON FREDERIK GRABBE

Wege bewertet | ARCHIVFOTO: ROHLF

Altenbeken. Die Gemeinde kann sich über gute Noten für ihre Wanderwege freuen: Im jüngsten Wirtschafts- und Tourismusausschuss informierte Marketingchefin Marion Renner über eine Befragung, die Anfang Oktober an 20 Wandergruppen, die auf dem "Viadukt Wanderweg" unterwegs waren, durchgeführt wurde.

Das Ergebnis: 40 und 45 Prozent der Befragten verteilten die Noten "sehr gut" und "gut" für den Wegeverlauf, 55 Prozent urteilten mit "gut" über die Wegemarkierung. 80 Prozent bewerteten die Wegebeschaffenheit mit "gut". "Ein Top-Wert", wie Renner befand. Sie freute sich über die vorwiegend positiven Eindrücke der Touristen. Befragt wurden sie im Driburger Grund und am Mühlenberg.


Auch zur Altersstruktur der Besucher erhielt die Gemeinde Informationen: 60 Prozent der Befragten waren zwischen 41 und 60 Jahren alt, 20 Prozent 61 bis 70 Jahre. "Diese Menschen sind unsere Zielgruppe", so Renner. Gezielte Methoden, wie man diese Altersgruppen durch das Stadtmarketing verbessert ansprechen könnte, nannte sie aber nicht.

Altenbeken, dessen Gemeindegebiet zur Hälfte bewaldet ist, verteilt an Wanderer, die den 29 Kilometer langen Viadukt Wanderweg gegangen sind, eine entsprechende Urkunde. Seit September erhalten sie ebenfalls eine Wandernadel. Die Nachfrage sei laut Renner hoch: Die Startkarten für die Absolvierung des Weges hätten nachbestellt werden müssen. Seit September seien 100 Nadeln und Urkunden verteilt worden. 600 Urkunden konnten bisher insgesamt an Wanderlustige verteilt werden.

Vor allem Naturfreunde aus dem Ruhrgebiet, den Niederlanden und aus dem Allgäu begeisterten sich für das Eggegebirge und den Eisenbahn-Viadukt.

Renner erwähnte auch, dass Altenbeken vermehrt Ziel von Wohnmobilisten sei. Derzeit überlege die Gemeinde, wo günstige Stellplätze für Wohnmobile sein könnten. Böte man solche Stellplätze an, sollten auch Möglichkeiten gestellt werden, Batterien aufzuladen, Wasser aufzufüllen und Fäkalien zu entsorgen, sagte Bürgermeiser Hans-Jürgen Wessels. 39 Stellplätze gäbe es derzeit im Kreisgebiet. "In Altenbeken besteht durchaus Potenzial", so Renner.



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