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14.07.2013
Bad Wünnenberg
Großeinsatz nach Brand in Aatal-Klinik in Bad Wünnenberg
Paderborner DRK unterstützt Patientenbetreuung

Großeinsatz | FOTO: BRIGITTA WIESKOTTEN

Bad Wünnenberg (my). Schreck am Sonntagnachmittag. Während sich Bürger und Besucher beim Kurparkfest vergnügten, brach in der nahen Aatal-Klinik in Bad Wünnenberg (Kreis Paderborn) ein Brand in einem Aufenthaltsraum im dritten Obergeschoss des Bauteils E aus.

Was zunächst nach einem Routineeinsatz wegen eines Alarms der Brandmelderanlage aussah, entwickelte sich für die Wehr zu einem stundenlangen Großeinsatz. Um 16.46 Uhr wurde der Löschzug Bad Wünnenberg alarmiert. Als die ersten eintreffenden Kräfte starke Rauchentwicklung feststellten, wurde um 16.50 Uhr Vollalarm für die gesamte Wehr ausgelöst. Auch die Drehleiter aus der Nachbarstadt Büren rückte aus.


In einem Aufenthaltsraum, der zwischen den Stationen 9 A und 9 B liegt, platzten durch die intensive Hitze mehrere Fenster, und ein dunkler Rauchpilz stand über der Klinik. Innerhalb weniger Minuten trafen mehr als 100 Feuerwehrleute aus allen sieben Ortswehren an der Brandstelle ein. Mehrere hundert Schaulustige verfolgten die Löscharbeiten. Im Innenangriff unter schwerem Atemschutz gelang es den Einsatzkräften unter dem Kommando von Wehrführer Martin Liebing schnell, den Brand zu löschen.

Das Klinikpersonal handelte umsichtig und brachte umgehend rund 70 der insgesamt 181 Patienten in rauchfreien Bereichen der Aatal-Klinik unter. Später setzte die Feuerwehr Hochdrucklüfter ein, um das Gebäude zu entrauchen. Rettungswagen aus Borchen und Fürstenberg gingen in Bereitschaft, und zwei Notärzte, darunter der Leitende Notarzt aus Hövelhof sowie Marc Hammerstein als Organisatorischer Leiter Rettungsdienst,  übernahmen die Sichtung der Patienten. Wie durch ein Wunder gab es keine Verletzten. Um 17.54 Uhr wurde ein Betreuungszug des Deutschen Roten Kreuzes aus Paderborn zur Aatal-Klinik entsandt, um bei der Betreuung der Patienten zu helfen, die noch nicht wieder ihre Zimmer aufsuchen konnten.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Feuerwehr-Sprecher Christoph Hesse zollte der Arbeit des Klinik-Personals hohes Lob. Auch die Brandmeldeanlage habe hervorragend funktioniert.

Mehr zum Thema in nw-news.de


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