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28.11.2012
Delbrück
Schwester Helena "Botschafter Delbrücks"
Preisverleihung in der Stadthalle vor mehr als 150 Gästen

Voll besetzter Saal | FOTO: CDU DELBRÜCK

Delbrück (NW). Dass Schwester Helena (Mechthild Engelmeier) den Kontakt in ihre Heimat nie hat abreißen lassen, wurde beim Blick in den Jugendheimsaal der Delbrücker Stadthalle schnell deutlich.

Unter den mehr als 150 Gästen bei der Preisverleihung zum "Botschafter Delbrücks" waren auch viele Verwandte, Freunde und alte Klassenkameraden. Großen Beifall bekam CDU-Stadtverbandsvorsitzender Reinhold Hansmeier in seiner Begrüßung für die Idee, den Preis "Botschafter Delbrücks" in "Maria-Westerhorstmann-Preis" umzubenennen. Dem schloss sich Bürgermeister Werner Peitz in seinem Grußwort an, dass der Preis einer großen Delbrückerin an eine andere große Delbrückerin gehe.
In seiner Laudatio betonte Reinhold Hansmeier, dass Schwester Helena mitten im Leben stehe – was man ihr auch schon äußerlich ansehe. Die Schwester der Ordensgemeinschaft der Salvatorianerinnen verzichtet auf die Ordenstracht, um keine künstliche Distanz zu den Mitmenschen zu schaffen.


Nach Professor Doktor Ferdinand Köckerling bei der Premiere und dem Künstler Peter Menne im Vorjahr ist in diesem Jahr mit Schwester Helena erstmals eine Frau Preisträgerin beim "Botschafter Delbrücks". Vom Großraum Berlin, wo Professor Köckerling und Peter Menne heute leben und arbeiten, geht der vom CDU-Stadtverband verliehene Preis in diesem Jahr ins Rheinland nach Kerpen-Horrem, wo Mechthild Engelmeier (68) seit 2003 Provinzleiterin der Deutschen Provinz der Salvatorianerinnen und 1. Vorsitzende des Schwestern Salvatorianerinnen ist. Geboren wurde Schwester Helena 1944 als Mechthild Engelmeier in Westerloh.

Nach der Grundschule in Schöning besuchte sie das Progymnasium in Rietberg und das Gymnasium in Wiedenbrück, wo sie 1964 ihre Abiturprüfung ablegte. Schon im August 1964 trat sie in den Orden der Salvatorianerinnen in Kerpen-Horrem ein. In der "Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Heiland" (so der offizielle Name des Ordens) übernahm sie nach dem Lehramtsstudium und einigen Jahren Unterrichtstätigkeit verschiedene Leitungsaufgaben. Sie war unter anderem von 1984 bis 1996 Generalrätin der Gesamt-Ordensleitung in Rom.

Den Preis nach Maria Westerhorstmann umzubenennen, lag für den CDU-Stadtverband nahe, da es Maria Westerhorstmann war, die die Idee hatte, gebürtige Delbrücker zu Vorträgen in ihre Heimatstadt einzuladen, um von deren (Lebens-) Erfahrungen zu lernen. Die Idee griff der CDU-Stadtverband vor zwei Jahren auf und entwickelte daraus die Preisverleihung "Botschafter Delbrücks".

Und auch der erste Preisträger (Professor Doktor Ferdinand Köckerling) war ein Vorschlag von Maria Westerhorstmann – genauso wie Mechthild Engelmeier in diesem Jahr. Maria Westerhorstmann hatte Schwester Helena bei einem Besuch in Rom kennengelernt.



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