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10.11.2012
Kreis Paderborn
Gesetz gegen Grundschulsterben
Schwaney, Etteln und Herbram können aufatmen

Gegen das Grundschulsterben kleiner Dörfer

Kreis Paderborn. Viele Eltern, Lehrer und Schüler im Kreis können aufatmen. Der Landtag hat die Mindestgröße für Grundschulen gesenkt, Ausnahmeregelungen für Schulverbünde zugelassen und die Klassengrößen gesenkt (die NW berichtete) . "Das Gesetz lässt uns die nötige Luft zum Atmen", zeigte sich der Landtagsabgeordnete und Schulausschussvorsitzende der Stadt Lichtenau, Volker Jung, erleichtert.

Gemeinsam mit den Ortsvorstehern von Etteln, Andreas Voss, und Schwaney, Hermann Striewe, hat der Herbramer einen Brief an Schulministerin Sylvia Löhrmann verfasst. Darin baten sie um eine Aufhebung der Regelung, dass der jahrgangsübergreifende Unterricht eines Teilstandortes zwingend die gleiche Unterrichtsform für alle weiteren Standorte nach sich ziehen soll und umgekehrt.


In den drei Orten wird derzeit jahrgangsübergreifend unterrichtet. "Dank einiger Ausnahmeregelungen sind wir nicht mehr grundsätzlich zu einem einheitlichen pädagogischen Konzept gezwungen", so Jung. Dies könne jede Kommune bei der Bezirksregierung beantragen. Eine Grundschule muss künftig mindestens 92 Schüler haben. Bisher sind es 114.

Gibt es in einer Gemeinde nur noch eine Grundschule, kann diese ab dem nächsten Schuljahr mit mindestens 46 Schülern fortbestehen – als Teilstandort in einem Grundschulverbund. "In Ausnahmefällen können aber auch Teilstandorte mit weniger als 46 Schülern fortgeführt werden", betont Jung. Die durchschnittliche Klassengröße soll zudem bis 2015 von 24 auf 22,5 Schüler sinken.



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