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22.11.2012
Paderborn
Theaterstreit in Paderborn: Vertrauen zu Intendantin Katharina Kreuzhage
Aufsichtsrat hat Entlassungen gebilligt

Genießt Rückhalt | FOTO: REINHARD ROHLF

Paderborn (rom). Nachdem die 20 Entlassungen im Rahmen des Intendantenwechsels am Theater Paderborn für viel Aufregung gesorgt haben, hat der Aufsichtsrat des Theaters der neuen Intendantin Katharina Kreuzhage sein Vertrauen ausgesprochen. Bürgermeister Heinz Paus als Vorsitzender des Gremiums: "Die von der Intendantin vorgelegten Pläne waren für uns nachvollziehbar."

Im Übrigen bekräftigt Paus, dass sich der Aufsichtsrat nie in die internen, künstlerischen Entscheidungen der Intendanz einmischen würde: "Der einzige Vertrag, über den wir zu entscheiden haben, ist der der Intendantenstelle."

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Die neue Paderborner Theater-Intendantin hat mehr als 20 Mitarbeitern gekündigt. Können Sie den Schritt nachvollziehen?




Paderborner Politiker akzeptieren zwar, dass die Angelegenheit rechtlich korrekt abgelaufen sei, sie stelle den Neuanfang am Theater Paderborn aber unter keinen guten Stern. Der Paderborner Rat will heute darüber diskutieren, an die neue Intendantin zu appellieren, "ihre Entscheidungen zu überdenken". Problematisch wird auch der NV-Bühne-Vertrag gesehen: Das Theater ist eine hundertprozentig kommunale Einrichtung. Die Beschäftigten sollten dann auch Verträge für den öffentlichen Dienst bekommen.

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Paderborn: Zehn Schauspieler am Paderborner Theater müssen am Ende der Spielzeit gehen
 
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Kommentare
Das Vorgehen der neuen Intendantin ist nicht hinzunehmen, treibt sie doch verdiente Mitarbei´ter in die Arbeitslosigkeit. Die soziale Kälte lässt frieren. der Austausch einiger Schauspieler mag hinzuhehmen sein, aber warum muss z. B. auch eine Requisiteurin, die die Mitte 50 überschritten hat, gehen? Im Zweifel wird sie bis zur Berentung den Steuerzahler belasten, obwohl sie engagiert und gut ihre Arbeit berrichtet hat und auch weiter verrichten würde. Die Haltung der meisten Paderborner Provinzpolitiker ist unglaublich!!! Eine angeregte Stellungnahme, von den Grünen, wurde ihm Rat abegelehnt. Ich schäme mich für Paderborn und werde das Theater künftig meiden und auch die Stadt nach Erreichen des Ruhestandes umgehend verlassen. Möge Frau Kreuzhage in aalen bleiben. Jeder billig und gerecht denkender Paderborner will sie unter diesen Umständen nicht. Ich hoffe noch auf viel gegenwind und bessere Einsicht der Verantwortlichen. J. Kipp

Auch mit fast 50 km Anfahrt habe ich bisher kaum ein Theaterstück verpasst in Paderborn. Gerade weil die Schauspieler so genial sind und ich die "schnuckelige Atmosphäre" mag. Die neue Intendantin hat mit ihrer unmenschlichen und knallharten Entscheidung einen absoluten "STAMMKUNDEN" verloren - ich werde das Theater ab Amtsantritt der Intendantin zu 100% beukottieren!!!! Leider geht dadurch Paderborn auch "Kaufkraft" verloren, nicht selten habe ich mit der ganzen Familie noch Groß- und Kleidungseinkäufe in Paderborn erledigt. Zukünftig werden wir das wohl nach Detmold "verlegen". Unglaublich, dass ein kommunal angebundener Betrieb solche "Machenschaften an den Tag legt!!! Übrigens: Dass Nixdorf und Hella Standorte "verlagern" und Paderborn in die Arbeitslosigkeit treiben wird vom lieben Herrn Paus offen kritisiert - die Stadt Paderborn duldet aber, dass einige der Schauspieler dann auch "mittellos" dastehen. Ein toller DANK für die treue und geniale Theaterkunst. Frau Kreuzhage, ich hoffe Sie verbringen ein schönes und "besinnliches" Weihnachtsfest - während die Schauspieler mit Ihren Familien zuhause sitzen und sich fragen, wie sie das Geld für die nächsten Mieten und den Lebensunterhalt aufbringen sollen.

Natürlich sind solche Pläne nachvollziehbar. Aber macht man so etwas? Ich glaube nein.

@NW
Warum kann man die Leute überhaupt so einfach rausschnmeissen? Haben die nur Zeitverträge? Was kostet diese Aktion? Ich erwarte Input von der NW.

Richtig, Herr Paus,nach dem Rolandsbadumbau,Neubau des Theaters,Stadionbau,Verhinderung der Mönkeloh-Müllverbrennungsanlage fügen Sie nun der einmaligen Paderborner Erfolgsgeschichte ein weiters Kapitel zu.
Paderborn überzeugt!!!-fragt sich nur durch wen und was


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