Kreis Paderborn (my). Beim Gemeindefinanzierungsgesetz 2013, dessen erster Entwurf jetzt vorliegt, gibt es im Kreis Verlierer und Gewinner Zu letzteren zählt die Stadt Paderborn, die bei den Gesamtzuweisungen ein Plus von elf Prozent einfährt. Unterm Strich sind das rund sieben Millionen Euro. Ebenfalls im Plus landet die Stadt Büren. Dort erhöhen sich die Gesamtzuweisungen um mehr als 464.000 Euro. Auch Altenbeken profitiert im kommenden Jahr und verbucht mehr als 278.000 Euro auf der Habenseite.
Ganz anders sieht die Situation im Westen des Kreises Paderborn aus. Delbrück muss auf 2,09 Millionen Euro, Salzkotten, auf 1,36 Millionen Hövelhof auf 808.000 Euro und Borchen auf rund 738 000 Euro verzichten. Die gebeutelten Kommunen werden wohl wie im vergangenen Jahr ihrem Unmut Luft machen. Allerdings spricht der Kreis dabei nicht mit einer Stimme, denn die "Gewinnler" werden wohl kaum in das allgemeine Wehklagen einstimmen.
Ein interessantes Bild bietet auch ein Blick auf die Schlüsselzuweisungen. Dabei gehen Delbrück und Hövelhof komplett leer aus - die Sennegemeinde übrigens zum ersten Mal. Delbrück verliert dabei 2,2 Millionen, in Hövelhof sind es rund 862.000 Euro. Während in Hövelhof die boomen Gewerbesteuereinnahmen (plus 2,3 Millionen Euro) für eine Kompensation sorgt, bleibt das Steueraufkommen in Delbrück hinter den Erwartungen zurück, so Kämmerin Ingrid Hartmann. Salzkotten verliert 1,4 Millionen Euro.
Bei den Schlüsselzuweisungen werden auch Arbeitslosenzahlen, der Flächenansatz, die demografische Entwicklung und Schülerzahlen gewertet
Geplante Schlüsselzuweisungen 2013: Altenbeken: 3,03 Millionen (plus 238.064 Euro); Bad Lippspringe: 7,18 Millionen (minus 314.456 Euro); Bad Wünnenberg: 1,07 Millionen (minus 5050.943 Euro); Borchen: 21,9 Millionen (minus 786.113 Euro); Büren: 5,30 Millionen (plus 378.718 Euro); Delbrück: 0 (minus 2.20 Millionen Euro); Hövelhof: 0; (minus 861.748 Euro); Lichtenau (3,56 Millionen, (minus 166.581); Paderborn: 62,30 Millionen (plus 6,63 Millionen Euro)und Salzkotten (2,70 Millionen (minus 1,44 Millionen Euro)







