Bad Lippspringe. Das Thema Krankenhaus-Hygiene wird in diesen Tagen in vielen Häusern heftig diskutiert. Im Medizinischen Zentrum für Gesundheit (MZG) in Bad Lippspringe wurden jetzt 28 Mitarbeiter zu Hygienebeauftragten in der Pflege fortgebildet. Diese sind ab sofort als Bindeglieder zwischen Hygienefachkräften und dem Stationspersonal tätig.
Die Fortbildung richtete sich an Pflegepersonal sowohl aus den Rehabilitationseinrichtungen als auch aus der Karl-Hansen-Klinik mit ihren Schwerpunkten Innere Medizin und HNO.Die Hygienebeauftragten wirken zukünftig bei der Schulung und praktischen Anleitung des Personals vor Ort mit und sorgen so für eine schnelle Durchdringung von Informationen in die relevanten Bereiche.
Mit der Umsetzung dieses Konzeptes nimmt das MZG als Betreiber von fünf Reha-Kliniken und einem Akut-Krankenhaus eine Vorreiterposition ein. "Das Konzept der Hygienebeauftragten in der Pflege als Verbindung zwischen Hygienefachkraft und Stationspersonal befindet sich derzeit, im Vergleich zu angelsächsischen Ländern und den Niederlanden, noch in der Entwicklung", sagt Michael Schröder als Leitende Hygienefachkraft. "Durch den praxisnahen Einsatz trägt Hygienepersonal nachweislich zur Senkung von im Krankenhaus erworbenen Infektionen bei."
Geschult wurden neben rechtlichen Grundlagen auch Mikrobiologie, Infektiologie und praktische hygienerelevante Maßnahmen. Das MZG beauftragte mit der Durchführung der Fortbildung einen renommierten Dienstleister aus dem Bereich Hygiene, die Firma Opal, die diese Schulungen deutschlandweit anbietet.
Neu war die Zusammenarbeit mit dem Hygienefachpersonal vor Ort. So übernahmen die Hygienefachkräfte des MZG einen Tag im Schulungsplan der Fortbildung.










