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27.11.2012
Paderborn
Fußball friedlich genießen
Vertrag für Paderborner Fan-Projekt unterzeichnet / Sozialarbeiter sollen Jugendliche begleiten

Hoffen auf den Erfolg

Paderborn (NW). Fußball ist ein schöner Sport, insbesondere dann, wenn man ihn friedlich genießen kann. Diesem Grundsatz folgt auch das Fanprojekt Paderborn. Jetzt wurden dafür der entsprechende Vertrag zwischen der Stadt Paderborn, dem Kreis Paderborn und dem Caritas-Verband als Träger des Projektes unterzeichnet.

Im Dienstzimmer des Bürgermeisters der Stadt Paderborn setzten neben Heinz Paus auch Landrat Manfred Müller und Patrick Wilk, Vorstand des Caritas-Verbandes ihre Unterschriften unter den Vertrag. Dies geschah im Beisein von Wolfgang Walter, Beigeordneter der Stadt Paderborn, Jugendamtsleiterin Petra Erger und Friedhelm Hake, Fachbereichsleiter "Soziale Dienste" im Caritas-Verband Paderborn.


Die beiden Jugendhilfeausschüsse von Stadt und Kreis hatten bereits grünes Licht für dieses Projekt gegeben. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fan-Projekten geht es hierbei um eine besondere Form der Jugend- und Sozialarbeit. Ausgebildete Sozialarbeiter sollen junge Fans aufsuchen, beraten und begleiten. Angedacht ist auch die Vermittlung zwischen Fangruppen und damit die Förderung einer positiven Fankultur. "Ohne großen institutionellen Rahmen soll der Kontakt mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen erfolgen", sieht der städtische Jugenddezernent Wolfgang Walter die Richtung des Projektes. Es gehe darum, niederschwellig einen lebensnahmen Bezug zu den Betreffenden aufzubauen, um Alternativen zu gewaltbereitem Verhalten aufzuzeigen.

Finanziert wird das Fan-Projekt vom Land, dem Deutschen Fußballbund sowie von Stadt und Kreis. Der Caritas-Verband, der das Projekt umsetzt, wird dafür 1,5 Sozialarbeiter-Stellen sowie weitere Honorarkräfte einsetzen. Angegliedert wird das Projekt an die "Lobby" - die Anlaufstelle der Caritas für Kinder und Jugendliche in Konfliktsituationen.



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