Bielefeld (ram). Die Bielefelder Kunsthalle zeigt 2013 eine Ausstellung zur "Geschichte der Wandmalerei". Die Kulturstiftung des Bundes fördert das Projekt – wie gestern bekannt wurde – mit 130.000 Euro.
1968 entwarf der amerikanische Architekt Philip Johnson mit der Kunsthalle Bielefeld den ersten Museumsneubau im Nachkriegsdeutschland. Als wichtiges Gestaltungsmerkmal setzte er zahlreiche, allseits freistehende Wände ein und bewirkte damit, dass die Raumfolge im Inneren des Tageslichtmuseums von unterschiedlichen Wandkonstellationen geprägt ist. Mit seiner Ausstellung "Geschichte der Wandmalerei" möchte Kunsthallendirektor Friedrich Meschede nun die Modernität des Architekturdenkmals mittels zeitgenössischer Malerei neu ins Bewusstsein rücken.
Kunsthistorische Positionen von Sol LeWitt und der britischen Künstlerin Bridget Riley bilden den Ausgangspunkt für einen historischen Überblick der Wandmalerei der letzten 50 Jahre. Daneben werden internationale Künstlerinnen und Künstler eingeladen, temporäre Arbeiten zu konzipieren, die mit den gegebenen Räumlichkeiten wie auch mit ausgewählten Gemälden der Sammlung der Kunsthalle in Dialog treten.
Zu sehen sein wird die Ausstellung vom 28. Juli bis zum 20. Oktober.








