Der Tag begann um 6 Uhr. Nach einer Nacht mit drei Stunden Schlaf ging es nach Ozean Beach. Ein Strand im westlichen Teil von San Francisco. Ich fuhr dorthin zusammen mit zwei Deutschen aus meinem Hostel, die sich ein Auto gemietet hatten und damit quer durch die Staaten fahren, und natürlich Lucas dem argentinischen Studenten, mit dem ich in den letzten Tagen schon jede Menge unternommen hatte.
Wir kamen genau richtig, um die Sonne am Strand aufgehen zu sehen.
Wir blickten aufs Meer und die Sonne tauchte gerade hinter der Stadt auf. Der Strand war Menschenleer nur ein paar Jogger liefen entlang der Küste.
Wir hörte nur das Meeresrauschen und gingen den Strand entlang bis zum Ende des Strandes, dort erblickten wir ein paar Felsen, die ins Wasser rankten. Wir knipsten ein paar Fotos und genossen die Winde des Pazifiks.
Direkt nach dem Frühstück gingen Lucas und ich dann zur Fisherman Wharf. Ein kleines Viertel im Hafen mit Künstler jeder Art. Musiker die auf dem Bürgersteig musizierten und ihre CDs verkauft, Graffiti Künstler die direkt vor den Augen des Publikums unglaubliche Bilder sprayten, Tänzer die auf dem Bürgersteig Tanzshows veranstalteten und vieles mehr.
Nachdem wir eine Runde gedreht hatten gingen wir entlang der Piers zurück. Dort setzten wir uns auf einen Steg, der ins Wasser führte und ließen uns hypnotisieren von den Wellen, die gegen die Pfeiler preschten. Wir saßen schweigend da, ruhten uns aus und genossen unsere Freiheit.
Nachdem wir noch einen Blick ins Guitar Center gemacht hatten, gabs noch ein amerikanisches Abendessen. Wir gingen zu "Jack in the Box" und aßen Burger mit Pommes.