Nachdem ich eine Woche in dem gleichen Hostel verbracht hatte, wurde es Zeit, weiter zu ziehen. Ich ging in ein Hoste,l gerade einmal 500 Meter entfernt. Als ich die Eingangshalle betrat, wusste ich schon, dass dieser Platz etwas ganz anderes sein würde.
Als ich im ersten Hostel ankam, dachte ich nur: "So ist das nun mal im Hostel... dreckige Zimmer, unfreundliche Mitarbeiter usw." Ich lenkte mich dann damit ab, dass ich viele interessante Leute kennen lernte, die Stadt genoss und voller Enthusiasmus in eine neue Welt eintauchte.
Es war für mich eine wichtige Erfahrung, dass ich eine Woche in diesem "Drecksloch" leben durfte. Denn glaubt mir, manche Sachen die da abliefen, erfährt man nirgends wo anders. Doch nun kam ich in ein Hostel, das vom ersten Anblick gar nicht von einem Hotel zu unterscheiden war.
Ich bemerkte sofort die angenehme Atmosphäre, es war sauber und die Mitarbeiter begrüßten mich mit einem Lächeln. Als ich dann feststellte, dass es eine richtige Küche gab und in jedem Schlafraum ein Badezimmer vorhanden war und es zudem noch ein kleines Kino im Keller gab, war ich überzeugt.
Ein kleiner Tipp: Ihr wollt eine nette Unterkunft mit angenehmer Atmosphäre? Dann lest euch im Internet die Kommentare der Besucher genau durch. Sicherlich ist es auch Geschmackssache aber wenn man zwei oder dreimal liest "nie wieder das *** Hostel" denkt lieber zweimal drüber nach ob ihr wegen ein paar Dollar weniger wirklich dorthin gehen wollt.
Immer noch überwältigt von der neuen Umgebung ging ich mit Gha-is aus New York, der mir in den letzten Tagen auch schon Stanford gezeigt hatte, erst einmal Einkaufen. Zum Abendessen kochte ich dann Bohnen mit Reis und Fleisch. Ich unterhielt mich mit neuen Leuten und fühlte mich, als ob ich in einer anderen Stadt wäre, dabei saß ich gerade mal einen halben Kilometer bergauf und genoss die Vielfältigkeit der Stadt.




