Stern der Woche an Johannes W. Glaw
Johannes W. Glaw ist Lehrer für Mathematik und Kunst am Evangelisch Stiftischen Gymnasium (ESG) in Gütersloh. Vor ein paar Jahren absolvierte der 56-Jährige noch ein Studium der Kunstwissenschaft, Ethnologie und Archäologie. Zudem ist der "breit gefächerte Generalist" ehrenamtlich als Gütersloher Stadtarchäologe tätig. Doch damit nicht genug, Glaw ist auch ein Förderer junger Künstler.
Seit 1988 betreut er das alle zwei Jahre veranstaltete Symposium Junge Kunst mit heimischen und internationalen bildenden Künstlern. Die Volksbank unterstützt das Vorhaben, das ESG stellt Arbeitsräume bereit, und die Bank sowie die Galerie Grabenheinrich (heute Siedenhans & Simon) und anfangs auch die Galerie Friedemann stellen die bei den Treffen geschaffenen Werke aus.
Inzwischen haben an den bisher elf Symposien in zweijährigem Abstand insgesamt fast 60 Künstler aus vielen Ländern teilgenommen. Glaw ist es, der die Auswahl trifft, die Teilnehmer bei Besuchen von Ausstellungen und Akademien, aber auch durch Kontakte aus dem Netzwerk, das aus den früheren Symposien gewachsen ist, aufspürt und nach Gütersloh bringt.
Vom Kunstverein Gütersloh geehrt
Für seine Verdienste um die Kunst wurde Glaw in diesem Jahr vom Kunstverein Gütersloh mit dem Maecenartus geehrt. Ein Ehrenpreis, mit dem der Kunstverein alle zwei Jahre den freiwilligen, ideellen oder finanziellen Einsatz für die Bildende Kunst im Kreis Gütersloh auszeichnet.
Wir verleihen Johannes W. Glaw für eben diesen Einsatz heute unseren letzten Stern der Woche des Jahres 2011. (ram)
Eine Initiative der Neuen Westfälischen (NW), der Lippischen Landes-Zeitung (LZ) und des Haller Kreisblatts (HK).