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01.03.2013
Schockanrufer bleiben erfolglos - Opfer schöpften Verdacht

Paderborn/Bad Lippspringe (ots) - (uk) Am Freitagmittag wurden der
Polizei zwei Schockanrufe aus Paderborn und Bad Lippspringe gemeldet.
In beiden Fällen blieben die Täter ohne Erfolg, da die angerufenen
Frauen jedes Mal Verdacht schöpften und das Gespräch beendeten. Der
erste Anruf erreichte eine 63-jährige Paderbornerin gegen 13.00 Uhr.
Der unbekannte Anrufer teilte der Frau mit, dass ihr Sohn einen
Verkehrsunfall verursacht und dabei ein Kind erheblich verletzt habe.
Der Unbekannte erklärte darüber hinaus, dass dem Sohn wegen des
verschuldeten Unfalls nun drastische Strafen drohen. Zudem wäre für
die ärztliche Behandlung des verunglückten Kindes die Zahlung eines
sofortigen hohen Geldbetrages notwendig. Nur wenn die Mutter zeitnah
einen größeren Bargeldbetrag zur Verfügung stellen würde, könne die
Bestrafung des Sohnes abgewendet und die Forderungen der Ärzte
beglichen werden. Das bereit gestellte Geld würde noch am Nachmittag
durch einen beauftragten Boten abgeholt werden, so der Anrufer, der
in deutsch mit dem Opfer sprach. Die Frau schenkte den Angaben des
Anrufers aber keinen Glauben und beendete das Gespräch. Rund eine
Stunde später erreichte der gleiche Anruf eine Frau (72) aus Bad
Lippspringe. Auch hier gaukelte der Anrufer der Rentnerin vor, dass
ihr Sohn einen schweren Unfall verursacht habe. Da die Seniorin aber
überhaupt keinen Sohn hat, war ihr sofort klar, dass hier Betrüger am
Werk sind. Sie beendete das Gespräch und meldete den Vorfall bei der
Polizei. Die Beamten indes lobten das Verhalten der beiden Frauen und
weisen nochmals daraufhin, dass immer wieder mit derartigen Anrufen
von Gaunern gerade bei älteren Menschen mit Migrationshintergrund zu
rechnen ist. Sie raten den Betroffenen bei entsprechenden Telefonaten
das Gespräch möglichst bald abzubrechen und sofort die Polizei über
den Notruf (Tel. 110) zu informieren.




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