Halle (nw). Gesunkene Rohstoffpreise und bessere Einkaufskonditionen haben dem Modekonzern Gerry Weber im zweiten Geschäftsquartal einen Gewinnsprung beschert. Neu eröffnete eigene Ladengeschäfte und die Übernahme des einstigen Konkurrenten Wissmach taten ihr Übriges, um die Geschäfte florieren zu lassen. Bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahrs am 31. Oktober sollen 170 bisherige Wissmach-Filialen die Logos von Gerry Weber tragen.
Unter dem Strich verdiente Gerry Weber im zweiten Geschäftsquartal 20,2 Millionen Euro und damit fast 29 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz kletterte um knapp 13 Prozent auf 211 Millionen Euro. An seinen Zielen für das Geschäftsjahr 2011/2012 (bis Ende Oktober) hielt das Management fest. So soll der Umsatz von 703 Millionen auf 795 Millionen Euro steigen. In den ersten sechs Monaten wurden 43 in Eigenregie geführte "Houses of Gerry Weber" eröffnet. Hinzu kommen 25 neue Filialen, die durch Franchise-Partner geführt werden. Weltweit gibte es 560 "Houses of Gerry Weber".








