Bielefeld in der Region Schlusslicht / Creditreform erwartet 2012 noch weniger Ausfälle
Bielefeld. Die Unternehmen in Ostwestfalen-Lippe sind angesichts der guten konjunkturellen Lage noch relativ gut vor Pleiten gefeit. Die Region habe zumindest ihre Vorreiterrolle im Land deutlich bestätigt. Zu diesem Ergebnis kommt die Wirtschaftsauskunftei Creditreform in ihrem Regionencheck für 2011.
Das Pleite-Risiko in OWL blieb laut der Analyse der Wirtschaftsauskunftei im Vergleich zum Vorjahr stabil und erreichte den Spitzenwert erneut. Der errechnete Creditreform-Risiko-Indikator (CRI) von 2,21 Prozent weist für die Wirtschaftsregion mit ihren insgesamt 109.484 Unternehmen (vom Ein-Mann-Betrieb bis zum Konzern) damit weiterhin eine "mittlere" Wahrscheinlichkeit von Zahlungsausfällen.
Allerdings lag das Insolvenzrisiko erneut über dem Bundesdurchschnitt von 2,15 (2010: 2,25) Prozent. Im Vergleich zu NRW mit 2,42 (Vorjahr: 2,52) Prozent habe die Region ihre Vorzeigerolle aber ausgebaut, sagte Udo Roggenbuck von Creditreform Bielefeld.
Stabiles Wachstum
Kreditgeber und Lieferanten von gewerblichen Unternehmen hätten statistisch gesehen am wenigsten im Kreis Gütersloh zu befürchten. Erstmals rückte der Kreis als einziger mit einem "geringen" Pleiterisiko (1,97 Prozent) auf Platz eins und verdrängte den Kreis Höxter als langjährigen Spitzenreiter mit einem CRI von 2 (Vorjahr: 1,51) Prozent auf Rang zwei. "Der Kreis Gütersloh erreichte seit 2008 sein bestes Ergebnis", betonte Dirk Schott von der Creditreform-Geschäftsstelle Gütersloh. Grund sei das stabile Wachstum in Maschinenbau, Elektrotechnik und Automation. Hidden Champions, Zulieferer und Handwerksbetriebe profitierten von den guten Geschäften großer Unternehmen. Die vergleichsweise niedrige Arbeitslosenquote wirke zudem positiv auf den Konsum.
Platz drei belegte der Kreis Paderborn mit 2,14 (2,08) Prozent - gefolgt von den Kreisen Minden-Lübbecke (2,19, 2010: 2,27 Prozent), Herford (2,27, 2010: 2,39) und Lippe (2,38).
Die Stadt Bielefeld rutschte im Vergleich zu 2010 um 0,22 Prozentpunkte auf 2,43 (2010: 2,21) Prozent ab, belegte "fast schon traditionell" - trotz des insgesamt noch mittleren Risikos - wieder den letzten Platz. Bei Geschäften in Bielefeld sei daher statistisch gesehen mehr Vorsicht geboten. Roggenbuck erklärte dies vor allem mit statistischen Gründen, sprich der hohen Ausfallquote junger Unternehmen, die im Vorjahr gegründet worden waren. Bis zum vierten Existenzjahr und im Kleingewerbe (weniger als 500.000 Euro Umsatz) sei die Pleitegefahr am größten.
Risiken im Gastegwerbe
Die mit Abstand meisten Pleiten in OWL, immerhin 632, verzeichnete 2011 der Handel. Allerdings sei dies mit 25.101 Unternehmen die größte Branche in OWL. Das Ausfallrisiko betrug dagegen 2,52 Prozent - weit weniger als im Gastgewerbe, das mit 5,32 Prozent Spitzenreiter war und gar den bundesweiten Schnitt (4,54 Prozent ) übertraf. Für 2012 erwarten die Experten noch weiter sinkende Werte.
OWL bedeutet übersetzt ~ ORT wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit ~
Das sieht man doch allüberall. was so *geleistet* wird.
Ein NP.. den Keiner ( Niemand auch) will.
Ein Landesverband , der Gelder sinnlos verprasst für ehemalige Verbandsvorsitzende.
Politische Mandatsträger, welche Gutachten Anderer als Wisch abtun und die Aussagekraft solcher Werke an der Seitenzahl definieren !
Ist das Nachweis für Leistungsfähigkeit genug ???
Ach so.. sorry, es ist übrigens egal, ob die Leistungsfähigkeit auf dem Rücken der Steuerzahler und Bevölkerung erzielt wird..
DAS hatte ich vergessen ;-)