Detmold (gär). Ein Prozess gegen den Ex-Finanzchef des Schieder-Konzerns, Heinrich Griem (75), wird mindestens noch einige Monate auf sich warten lassen. Eine Sprecherin des Detmolder Landgerichts sagte auf Anfrage, man habe eine Frist zur Stellungnahme bis zum 17. Oktober verlängert.
Denkbar sei auch, dass das Gericht noch ein ärztliches Gutachten einholen müsse, falls Griem seine Verhandlungsunfähigkeit reklamiere. Letztere könnte ein Verfahrenshindernis für die Eröffnung der Hauptverhandlung sein.
Wie berichtet, hat die Staatsanwaltschaft nun auch Griem wegen Kreditbetrugs in dreistelliger Millionenhöhe angeklagt. Professor Franz Salditt, ein Verteidiger des Angeschuldigten, sagte, man werde sich vorerst nicht in der Öffentlichkeit, sondern zunächst dem Gericht gegenüber äußern.






