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29.07.2012
NW-URLAUBSREPORTER
Ein Tag in Barcelona
Tag 2: Viele Eindrücke aus einer spanischen Metropole
VON PIA KÖSTER

Spanische Metropole | FOTO: PIA KÖSTER

Canet Plage/Barcelona. Nachdem heute ausführlich gefrühstückt wurde und Butterbrote und Obst verstaut werden konnten, ging es um 11.30 Uhr ab nach Barcelona.

Mit zwei Bussen sind wir in die zweitgrößte Stadt Spaniens gefahren. Vor allem viele Mädchen sind begeistert zum Shoppen aufgebrochen. Auch die Lichter- und Wassershow, die ab 21 Uhr besichtigt wurde, wollten alle sehen.

In Barcelona sind wir zuerst in den Park Güell gefahren. Das ist ein wunderschöner, natürlicher Park. Eine Stunde hatten wir Zeit, um uns dort umzusehen. Viel gelaufen ist aber niemand. Bei über 35 Grad und brennender Sonne haben wir uns lieber in den Schatten verkrochen oder am Bus Wassermelone gegessen. Nachdem alle Wassermelonen verputzt waren sind wir wieder in die Busse gestiegen. Auf zum Shoppen!

In der Innenstadt angekommen hatten wir vier Stunden, um die Läden zu erkunden und uns in Barcelona umzusehen. Die Straße, die in Barcelona besonders bekannt ist, ist die La Rambla. Auf der Rambla gibt es viele Restaurants, kleine Läden, aber auch bekannte Geschäfte. Sogar Hühnerküken, Hamster und andere kleine Tiere kann man dort kaufen,was aber wirklich Tierquälerei ist!

Info

Sommer, Sonne, Strand und bloggen

Pia Köster (17) aus Stemwede und Nils Schneider (16) aus Löhne berichten in einem Blog-Tagebuch für die NW aus dem Sportcamp Canet Plage an der französischen Mittelmeerküste. Gemeinsam mit Ruf hatte die NW unter dem Motto "Sommer, Sonne, Strand und bloggen" zwei Jugendliche gesucht, die nach Frankreich reisen und von ihren Erlebnissen berichten. 



Um die Rambla zu erreichen hätten wir vielleicht etwas besser zuhören sollen, so dass wir mindestens 45 Minuten erst einmal so durch die Stadt geirrt sind. Aber auch, wenn man keine Ahnung hat, wo man ist, kann es wirklich eine schöne Stadt sein. Vor allem hatten wir so die Möglichkeit auch in kleinen Gassen die Geschäfte zu sehen und in malerischen Wohngegenden einen Blick in das alltägliche Leben der Anwohner zu werfen.

Auf der Rambla angekommen sind wir fast überfordert von all den neuen Eindrücken. Außerdem sind wir voll damit beschäftigt unsere Handtaschen vor Taschendieben zu sichern. Wir waren so auf das Erreichen der größeren Läden konzentriert,dass wir erst bei H&M bemerkt haben, dass wir wahrscheinlich an den meisten bereits vorbei waren. Aber das war dann auch egal. Wir haben in den übrigen Läden geshoppt, was das Zeug hält und ordentlich Geld gelassen.

Am frühen Abend haben wir uns darauf geeinigt, richtig essen zu gehen. Nach einigen Läden, die entweder nicht sauber genug erschienen oder zu teuer waren, sind wir auf das perfekte Restaurant gestoßen. Bestellt habe ich eine wirklich leckere Fünf-Käse Pizza. Bei den anderen gab es vegeratische Pizza, Paella und Pasta. Geschmeckt hat wirklich jeder Bissen. Und so schön kühl war es dort, dass wir fast noch einige Zeit sitzen blieben. Aber es ging dann doch zurück in die Hitze und auf die Shoppingmeile.

Ein wirklich wundervoller Laden war "Bershka". Einige von uns wollten dort von Anfang an unbedingt hin. Den gibt es wohl auch in Deutschland, habe ich bis jetzt aber nie gesehen. Auf jeden Fall werde ich jetzt drauf achten und freu mich einen Keks, wenn ich ihn in Deutschland finde. Die haben dort wirklich für jeden Geschmack etwas da.

Nachdem auch dort eine Menge Geld gelassen wurde, mussten wir uns wieder auf den Weg zum Bus machen und wieder konnten wir sehen, wie groß Barcelona ist und wie schnell man sich ohne Plan in irgendeiner Seitenstraße wiederfindet. Mit etwas Verspätung und einem wahnsinns schlechten Gewissen sind wir dann am Bus angekommen. Jetzt waren die Wasser- und Lichtspiele an der Reihe.

Alles hierzu findet ihr im nächsten Blog-Eintrag...
Fotostrecke
LÜBBECKE/LÖHNE: NW-Urlaubsreporter Pia Köster und Nils Schneider berichten aus Canet Plage (Frankreich)
 
Klicken Sie auf ein Foto, um die Fotostrecke zu starten (40 Fotos).



Mehr zum Thema in nw-news.de
Kommentare
Was gibt's hier eigentlich für ein Problem? Es handelt sich doch um einen Blog in dem Jugendliche von ihren Erlebnissen in einer Freizeit berichten, und das auf eine - trotz des wahnsinnig anstrengenden Programms - sehr lebhafte und begeisterte Art und Weise, so dass zumindest ich mich wieder gerne an meine Jugend und an die damaligen Urlaubsreisen erinnere. Die Artikel wecken bei mir die Lust, mehr davon zu lesen! Danke den Urlaubsreportern für die fleissigen Erlebnisberichte.

Der geneigte Ostwestfalen begehrt zu sagen:

"Die Aktion ist ein Schuss in den Ofen!"

"Protokoll" trifft es wirklich gut !

Aber mal im Ernst, das Geschreibsel der Kiddies unterscheidet sich doch nur unwesentlich von dem der "Profis" bei der NW.

Die Kurzen könnten nach dem Urlaub direkt in der Redaktion anfangen, den qualitativen Unterschied merkt doch eh niemand !

Meine Güte, das Mädchen ist 17. Das man in dem Alter andere Prioritäten hat, als sich irgendwelche Sehenswürdigkeiten anzugucken, kann ich verstehen. Sowas ändert sich halt oft erst im Laufe der Jahre. Jeder kann seinen Urlaub doch so begehen, wie er möchte...

Paul Guilt: Das Mädchen ist keine ausgebildete Journalistin und außerdem handelt es sich um ein Blog-Tagebuch (siehe Infokasten neben dem Text!).

Ich finde es jedenfalls toll, dass sie trotz des Urlaubes, täglich berichtet.
Es gibt genug Leute die in Urlaub fahren um sich zu besaufen. Dann lieber in Barcelona shoppen gehen und darüber berichten! Aber wer motzen will findet ja immer was, ne?

Da kann ich dem Barcelonafan nur zustimmen. Wenn man schon in einer solchen Weltstadt ist, dann sollte man eher die kostbare Zeit nutzen um ihre Prächtigkeiten zu geniessen und nicht um rumzushoppen. Das kann man in der Form auch in Düsseldorf, Hamburg oder Berlin, in den beiden letztgenannten Städten findet sich übrigens auch Bershka.

Ach so: Wenn "Auf der Rambla angekommen sind wir fast überfordert von all den neuen Eindrücken" geschrieben wird, dann bitte auch diese Eindrücke schildern.

Noch eine persönliche Anmerkung:
Was bisher zu lesen war sind eher Protokolle, aber keine Berichte.



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