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29.06.2013
Mit Gewinnspiel
Magische Felsen
Auf den Spuren der Romantiker

Landschaften wie aus dem Märchen | FOTO: FRANK RICHTER

Von den Höhenzügen der Stadt erblickten sie die markante Silhouette der Tafelberge und fühlten sich zugleich ans Jura erinnert – die beiden Eidgenossen Adrian Zingg und Anton Graff, die an der Dresdner Kunstakademie studierten und der Sächsischen Schweiz im 18. Jahrhundert ihren Namen gaben. Nur wenige Jahre später erlag Caspar David Friedrich (1774 bis 1840) dem Zauber des Elbsandsteingebirges und machte es durch seine Werke weltberühmt.

Wer den Künstlern der Romantik durch die magische Landschaft mit ihren dichten Wäldern und bizarren Felstürmen, tiefen Schluchten und Höhlen auf dem Malerweg folgt, ist 112 Kilometer auf einer der traditionsreichsten und schönsten Wanderrouten Deutschlands unterwegs. Auf der Homepage der Hike Society (www.pure-wanderlust.de) können sich Gäste vorab informieren – und finden nicht nur Basisdaten, sondern vom spektakulärsten Fotostopp bis zur persönlichen Lieblingstour vor allem auch wertvolle Tipps, die Wanderer für Wanderer auf der Plattform zur Verfügung stellen.

Info

Gewinnspiel

Gewinnen Sie eine Woche für zwei Personen inklusive Halbpension im "Aktiv-Hotel Sächsische Schweiz". Ausgedehnte Wanderungen auf dem Malerweg oder doch lieber die 750-jährige Geschichte der Festung Königstein erkunden? Das "Aktiv-Hotel" in Pirna ist der perfekte Ausgangsort für erlebnisreiche Tage in der reizvollen Landschaft des Elbsandsteingebirges.

Weitere Infos:
www.aktiv-hotel.com
www.pure-wanderlust.de

Einfach anrufen. Gewinn-Hotline 01378 40 20 52. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

Der Anruf kostet 50 Cent aus dem Festnetz der Deutschen Telekom (abweichende Preise aus dem Mobilfunknetz). Mitarbeiter dieser Zeitung und ihrer Tochterunternehmen sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Teilnahmeschluss ist am Freitag, 5. Juli 2013. Die Reise nach Bad Kissingen hat Gertraude Hartwich aus Bünde gewonnen.

Der Malerweg beginnt in Pirna-Liebethal, führt rechtselbisch durch den Nationalpark Sächsische Schweiz bis zur tschechischen Grenze und auf der anderen Seite der Elbe über fünf Tafelberge zurück nach Pirna. Wie Perlen an einer Kette reiht sich ein Naturdenkmal ans andere – vom Basteigebiet bei Rathen mit der berühmten Felsenbühne über die Schrammsteine bei Bad Schandau, die das eigentliche Herzstück der Sächsischen Schweiz bilden.

Der Malerweg überrascht mit spannenden Erlebnissen

Wer den Malerweg in den empfohlenen acht Tagesetappen mit zehn bis zwanzig Streckenkilometern und maximal 600 Höhenmetern plant, hat in der Heimat von Fischotter, Schwarzstorch, Wanderfalke, Uhu und Sperlingskauz genügend Zeit für die Schönheiten am Wegesrand. Abstecher zu Schlössern, Burgen und Museen bieten sich ebenso an wie der Besuch des Nationalparkzentrums in Bad Schandau oder der Miniaturpark "Kleine Sächsische Schweiz" in Dorf Wehlen, der zahlreiche Attraktionen für die ganze Familie bereithält.


Übrigens: Weil die Region verkehrstechnisch vorbildlich erschlossen ist, kann man in der Sächsischen Schweiz getrost ein Dauerquartier beziehen und mit Bus oder S-Bahn zu den einzelnen Etappenpunkten fahren. Wer die Unterkunft täglich wechseln möch-te, lässt sich bei Bedarf das Gepäck von Hotel zu Hotel liefern. Insgesamt sind es 1.200 Kilometer markierte Wanderwege, die sich durch das Elbsandsteingebirge ziehen – von barrierefreien Strecken bis hin zu anspruchsvollen Klettersteigen. Wer durch die atemberaubende Landschaft streift, sieht zwischendurch auch immer wieder Sportler in der Vertikalen. Denn hier, wo das Freeclimbing seinen Ursprung hat, trifft sich die Szene nach wie vor.

Hier übernachten die Gewinner

Als Besonderheit der Gegend gelten die "Stiegen": So werden die Leitern, Treppen und Eisenklammern genannt, die von Fels zu Fels durch die zerklüftete Landschaft führen. Einzigartig ist die Aussicht vom Großen Zschirnstein (562 Meter), der höchsten Erhebung in der Sächsischen Schweiz, von der aus das Auge weit über die bizarren Spitzen des Elbsandsteingebirges schweift. Zwar kleiner, aber mindestens ebenso spektakulär ist der Pfaffenstein (428 Meter), den man durch ein legendäres Nadelöhr erklimmt. Wenn man oben angekommen ist, fällt der Blick auf eines der Wahrzeichen der Region: Die "Barbarine", eine faszinierende Felsnadel aus Sandstein, bei der es sich um eine versteinerte Jungfrau handeln soll, die lieber Heidelbeeren pflückte, als in die Kirche zu gehen.

Wer sich 750 Jahre Geschichte erwandern möchte, wählt die Festung Königstein als Ziel, die europaweit als eine der größten und schönsten ihrer Art gilt. Kinder dagegen schwärmen vor allem vom Felsenlabyrinth Langenhennersdorf.

In der steinernen Landschaft kraxeln schon Vierjährige mit ihren Eltern über Leitern, durch Felsspalten und Höhlen und fühlen sich auf dem größten natürlichen Abenteuerspielplatz der Sächsischen Schweiz wie im Paradies.


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