Sonnabend, 26.05.2012
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04.09.2006
Der Mount Everest muss warten
Theoretisch könnte zweite Spende nötig werden

Jetzt habe ich mich ein paar Tage erholt und es geht mir gut! In dieser Woche werden die Fäden gezogen und dann muss ich nur noch meine 100er Packung Eisentabletten aufbrauchen, um die Blutwerte wieder in normale Bahnen zu lenken. Jeden Tag zwei Stück...nur noch 35 Tage...


Würden Sie sich typisieren lassen?
Beantworten Sie die Frage der Woche



Vom angekündigten Konditionsrückstand nach der Operation durch die entzogenen roten Blutkörperchen merke ich im Alltag nichts, die Ärzte haben mir nur empfohlen, in den nächsten Tagen nicht den Mount Everest zu besteigen.

Info
Etwa 1,4 Millionen Menschen haben seit 1991 für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) eine kleine Blutprobe abgegeben - eine so genannte Typisierung durchführen lassen. Speziell für Leukämiepatienten ist eine Knochenmarkspende oft die letzte Chance auf ein Weiterleben. Ein NW-Redakteur, 30, ist ebenfalls ausgewählt worden, eine Knochenmarkspende zu geben. Ihm wird in Hameln unter Vollnarkose der Lebenssaft entnommen. An dieser Stelle berichtet er über seine Erlebnisse.

Mache ich, na klar, auch gar nicht. Ich bin ein wenig auf dem Heimtrainer geradelt und wenn die Fäden raus sind, werde ich meinen Körper mal beim Joggen und beim Schwimmen ausprobieren. Ach ja, und zur Arbeit gehen werde ich auch wieder.

In drei Monaten gibt es dann Neuigkeiten von der DKMS über den Gesundheitszustand des Empfängers meines Knochenmarks. Genau kann man aber selbst dann wohl noch nicht sagen, ob die Spende ihm geholfen hat, erklärte mir eine Mitarbeiterin der DKMS am Telefon und fragte mich: "Würden Sie, wenn es nötig würde, für diesen Patienten noch einmal spenden?"

Und nach all den Erfahrungen die ich in den letzten Tagen gemacht habe, konnte ich ganz ehrlich sagen: "Klar, wer würde das denn nicht machen?"

Link zum Thema
Werden auch Sie Lebensspender: www.dkms.de
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Vielleicht gibt es dann hier bei nw-news.de wieder Neuigkeiten vom Angsthasen, der sich in der Rattenfängerstadt Hameln für die gute Sache hat einfangen lassen.


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