Bielefeld. Mit dem Testspiel überbrücken der Bundesligist Arminia Bielefeld und der Regionalligist SC Verl das Wochenende der WM-Qualifikation. An diesem Samstag ab 16 Uhr stehen sich die Nachbarn in Rietberg (Sportplatz am Schulzentrum) gegenüber.
Arminia Bielefelds Trainer Michael Frontzeck wird eine Mischung aus der ersten und zweiten Garnitur auflaufen lassen. Prinzipiell werden die Stammspieler eine Halbzeit lang eingesetzt, die Reservisten des 2:4 gegen den Hamburger SV dürfen über die volle Distanz ran. Ihre ersten Einsätze werden auch Torhüter Alexander Bade und Mittelfeldspieler Alexander Laas bekommen. "Alex Laas soll sich mal über 90 Minuten zeigen", erklärte Frontzeck. Ersatz-Torhüter Bade zwickte es vor dem Freitag-Training allerdings im Rücken, weshalb Frontzeck ihn schonte. "Normalerweise sollte er morgen aber eine Halbzeit spielen können", meinte der Trainer.
Wegen ihrer Einsätze mit den Nationalmannschaften fehlen Chris Katongo (Sambia), Berat Sadik (Finnlands U 21), Siyabonga Nkosi (Südafrika) und Daniel Halfar, der am Freitagabend im Kader der deutschen U 21 gegen Nordirland stand.
Den vor Saisonbeginn ambitionierten Viertligisten SC Verl trifft das Testspiel in einer Phase der Anspannung. Nach drei sieglosen Spielen (zwei Unentschieden, eine Niederlage) hat Trainer Mario Ermisch die Trainingsintensität angezogen und einen verschärften Konkurrenzkampf ausgerufen. Er bekräftigte, an seinem 4:2:3:1-System festzuhalten und kündigte an: "Nur wer sich da durchbeißt, der spielt auch."
Während die Verler sich also ernsthaft präsentieren müssen, steht bei den Arminen ein verletzungsfreies Schaulaufen auf dem Tagesplan. Eine Niederlage allerdings nicht.






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