Bielefeld (pep). Die erste Nachverpflichtung für die Rückrunde ist so gut wie perfekt: Delron Buckley wird zu Arminia Bielefeld zurückkehren. Noch ist zwar nichts unterschrieben, beide Parteien sollen sich aber bereits über die Vertragsmodalitäten geeinigt haben.
Buckley, der Sonntag seinen 31. Geburtstag feierte, soll einen Dreieinhalbjahresvertrag erhalten. Dieser gilt auch für den Fall des Abstiegs. "Bei uns haben alle Spieler einen Kontrakt für die zweite Liga. Das ist bei uns Geschäftspraxis", sagte Roland Kentsch. Am Rande des Westfalenderbys mauerten die DSC-Geschäftsführer noch und wollten keine Wasserstandsmeldungen abgeben. "Die Gespräche laufen noch", sagte Kentsch.
Buckley stand am Samstag nicht einmal im Dortmunder Aufgebot für das Derby. Ein Interview in einer Boulevardzeitung mit kritischen Äußerungen des Südafrikaners in Richtung des Trainers Jürgen Klopp soll die BVB-Führung verärgert und für eine Nichtberücksichtigung gesorgt haben. Zuletzt hatte Buckley kaum Einsatzzeiten in der Bundesliga. Arminia erhofft sich von ihm mehr Durchschlagskraft für die linke offensive Seite. Nach wie vor halten die Arminen auch Ausschau nach einem zentralen Stürmer. Diese Position genießt Vorrang. Ein Bielefelder Interesse an Nationalspieler David Odonkor bezeichnete Roland Kentsch als "Zeitungsfüller".
Sobald Sport-Geschäftsführer Detlev Dammeier verlängert hat, wird auch über die Zukunft von Michael Frontzeck beraten. Arminias Trainer will sich über Weihnachten Gedanken machen und seine "klaren Vorstellungen in der Winterpause" äußern. Er fühle sich wohl in Bielefeld und habe Spaß an seiner Arbeit, auch wenn es immer ein Ritt auf der Rasierklinge sei. "Ich weiß, dass fast alle Leute hier am Limit arbeiten", meinte Frontzeck nach dem 0:0 im Derby.





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