Dortmund (dpa/jov). Nun hat sich eine Rückkehr von Delron Buckley zu Arminia Bielefeld wohl endgültig erledigt. Der Ex-Bielefelder verlässt den Bundesligisten Borussia Dortmund und wechselt ab sofort zum Zweitliga- Tabellendritten FSV Mainz 05. Nach BVB-Angaben vom Dienstag wurde der noch bis 30. Juni 2009 laufende Vertrag mit dem 31-Jährigen aus Südafrika vor Ablauf der Winter-Transferperiode am Montag gelöst.
Zu den Ablöse-Modalitäten machten die Westfalen keine Angaben. Buckley bestritt in dieser Saison lediglich drei Kurzeinsätze in der Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp. Seine erfolgreichste Spielzeit absolvierte er 2004/2005, als er für Arminia Bielefeld 15 Treffer erzielte.
In einem Interview mit der Bild-Zeitung zeigte sich Buckley enttäuscht, dass der Wechsel zur Arminia nicht zustande gekommen ist und gab dafür DSC-Sportgeschäftsführer Detlev Dammeier die Schuld. Der Vertrag sei im Prinzip unterschriftsreif gewesen, und er habe dabei sogar auf Geld verzichtet. Doch der DSC habe ihn nur als Lockvogel benutzt, während man gleichzeitig mit Wolfsburgs Munteanu verhandelt habe, sagte Buckley gegenüber der Zeitung. Er habe sich allenfalls als Notlösung empfunden.
Verwunderung beim DSC Arminia
Arminia Bielefeld reagierte auf den Vorwurf von Buckley verwundert. "Wir müssen uns in keinster Form rechtfertigen", sagte Pressesprecher Axel Ubben gegenüber nw-news.de. Dass Arminia Buckley als Köder für Vlad Munteanu verwendet habe, verweist Ubben "in den Bereich der Fabeln." Schließlich habe man sich auch schon im Sommer um den Borussen-Stürmer bemüht. Dass es auch im Winter nicht zu einer Einigung gekommen sei, habe nicht nur an Arminia Bielefeld gelegen. "Da hat Dortmund auch eine gewisse Rolle gespielt."





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