Wichniarek und Kamper läuft die Zeit davon / Stürmer spürt seit Sonntag Besserung
Bielefeld. Mit dem nächtlichen Auslaufen am Sonntag war das Punktspiel in Mönchengladbach abgehakt. Seit gestern konzentrieren sich die Bundesligaprofis des DSC Arminia auf ihren Heimauftritt gegen den VfB Stuttgart am Samstag, 15.30 Uhr, in der Schüco-Arena.
Beim ersten Training nach dem freien Montag fehlten Jonas Kamper und Artur Wichniarek. Arminias Torjäger hatte sich gestern noch einmal nach München zu Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt aufgemacht. "Er ist immer noch nicht ganz frei von Beschwerden. Aber es sieht schon deutlich besser aus als Sonntagmorgen", sagt Sport-Geschäftsführer Detlev Dammeier.
Ob Wichniarek die Tribüne am Wochenende schon wieder gegen einen Platz auf der Bank oder gar in der Startelf tauschen kann, ist noch nicht klar. Einen Test mit Co-Trainer Frank Geideck musste der Stürmer am Montag vorzeitig beenden. Noch immer spürt er eine Verhärtung des Oberschenkels, deren nervale Ursache Dr. Müller-Wohlfahrt gestern noch einmal behandeln wollte.
Kamper fehlt seit einem Monat
"Uns bleibt nichts anderes übrig als zu schauen, wie es sich entwickelt. Möglicherweise kann Artur rechtzeitig wieder ins Training einsteigen", sagt Dammeier. Anders sieht es bei Jonas Kamper aus. Auch er hatte gestern wieder einen Termin bei Dr. Müller-Wohlfahrt. "Jonas kommt für Samstag definitiv nicht in Frage", sagte DSC-Trainer Michael Frontzeck: "Ich hoffe, dass er in 14 Tagen gegen Hoffenheim soweit ist." Schon seit über einem Monat steht Kamper nicht mehr regelmäßig im Trainingsprozess. Meldet er sich in zwei Wochen zurück, "blieben ihm immerhin noch drei Spiele", räumt Detlev Dammeier ein.
Natürlich sähe Arminias sportliche Leitung beide Offensivkräfte gern im Endspurt um den Klassenerhalt an Bord. Doch auch die Leistung des Teams, das in Mönchengladbach punktete, gab zu Hoffnung Anlass: "Die Mannschaft ist nach dem Rückstand zurückgekommen und hat gut dagegengehalten", bilanzierte Dammeier.
An die mögliche Relegation, die der 16. Platz mit sich bringt und die dem Drittletzten der Liga ein Heimspiel am Freitag, 29. Mai, sowie ein Auswärtsspiel beim Zweitligadritten am Pfingstmontag beschert, denkt Dammeier noch nicht: "Alle haben noch fünf Partien. Da kann sich eine Menge tun. Für uns steht das Stuttgart-Spiel jetzt erst einmal im Fokus."
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