Prominente drücken vor dem Hoffenheim-Spiel im Kampf um den Klassenerhalt die Daumen
Bielefeld. Der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge. Und deshalb dürfte es den Arminen ein Leichtes sein, sich den 15. Tabellenplatz und damit den Verbleib in der Bundesliga zu sichern: Nicht nur tausende Fans sind mit ihren Gedanken bei den Jungs in Schwarz-Weiß-Blau. Auch viele bekannte Persönlichkeiten fiebern mit ihnen mit.
Ansgar Brinkmann, früherer Arminen-Profi: "Ich habe Bielefeld einen Aufstieg zu verdanken. Auch persönlich bin ich sehr mit dem Verein verbunden, habe viele Freunde dort. Detlev Dammeier kenne ich schon, seitdem ich zehn Jahre alt bin, wir haben in Barsinghausen zusammen Fußball gespielt. Die Bundesliga ist jedes Jahr eine Herausforderung für den Verein und nicht selbstverständlich."
Heribert Bruchhagen, ehemaliger DSC-Manager, nun Vorstandschef bei Eintracht Frankfurt: "Ich fühle mich mit dem Verein sehr verbunden. Hans-Hermann Schwick, Conrad Schormann, Norbert Leopoldseder, Klaus Langenscheidt sind langjährige Freunde von mir. Und natürlich liegen mir auch Spieler wie Artur Wichniarek und Rüdiger Kauf sehr am Herzen - die hab ich schließlich selbst zu Arminia geholt."
Lena Goeßling, in Löhne aufgewachsene Fußball-Nationalspielerin: "Ich drücke vor allem Robert Tesche die Daumen. Mit dem habe ich mal in der Kreisauswahl gespielt. Außerdem bin ich in Bielefeld geboren, deshalb fiebere ich natürlich mit meinem Heimatverein mit."
Markus Baur, Trainer des Handball-Bundesligisten TBV Lemgo: "Ich wünsche Arminia den Klassenerhalt, weil ich das Spiel gegen Stuttgart gesehen habe und einfach sagen muss: Die Jungs haben es verdient!"
Ewald Lienen, DSC-Kultspieler der 70er Jahre, derzeit arbeitsloser Trainer: "An die fünf Jahre bei Arminia habe ich viele gute Erinnerungen. Dort hat meine Profikarriere begonnen, wir haben die Bayern mit 4:0 besiegt. Das prägt einen natürlich. Auch heute noch kenne ich viele Leute dort, zum Beispiel meinen Freund Michael Frontzeck."
Florian Kehrmann, Handball-Weltmeister in Diensten des TBV Lemgo: "Es ist immer interessant, einen Bundesliga-Verein in der Region zu haben, selbst wenn man - wie ich - kein riesengroßer Fußball-Fan ist."
Oliver Welke, in Bielefeld geborener Comedian und Moderator: "Arminia gehört in die 1. Liga, denn eine Bundesliga ohne OWL ist undenkbar. Nicht nur aus fußballerischen, sondern auch aus privaten Gründen: Fast immer habe ich Besuche auf der Alm mit Besuchen bei meinen Eltern verbunden."
Pavel Dotchev, Trainer des SC Paderborn: "Arminia ist unser Nachbarverein, und ich kenne und mag viele Leute dort. Es ist ein sympathischer Verein mit wenig Möglichkeiten, der aber sehr gute Arbeit leistet."
Eberhard David, CDU-Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld: "Ich erinnere mich an die Aufstiegsfeier, wo ich die große Freude bei den Fans erleben durfte. Diese Begeisterung muss unbedingt erhalten werden."
Elias Sansar, viermaliger Hermannslauf-Gewinner aus Detmold: "Wenn man in der gleichen Region lebt, muss man sich einfach solidarisch zeigen."
Franziska Schmidt, Hermannslauf-Gewinnerin: "Ich fiebere mit, weil ich als Sportlerin gut verstehen kann, wie es ist, vor so einem Ziel zu scheitern."
Pit Clausen, SPD-Oberbürgermeisterkandidat: "Erinnern Sie sich an den 16. September 2006? Da hat Arminia die Bayern besiegt. Welch ein Fest! Das darf sich nächste Saison gerne wiederholen."
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