Bielefeld (pep). Die Prognose ist gewagt, aber sicherlich nicht ganz unrealistisch: "Artur wird bei uns bleiben und er wird mehr als 20 Tore in der kommenden Zweitligasaison für uns schießen", behauptet Thomas Gerstner. Dies sagt Arminias neuer Trainer nicht, weil er von Haus aus "jeden Tag positiv angeht", sondern weil er glaubt, dass der DSC-Torjäger nach wie vor noch in Bielefeld gut aufgehoben ist.
"Ich kann ihn verstehen. Sein Ego ist angekratzt. Er denkt, dass er nicht die Wertschätzung bekommt, die ihm zusteht", sagt Gerstner, der nach eigener Aussage ein "gutes Gespräch" mit dem Angreifer führte. Dass Wichniarek im Alter von 32 Jahren lieber erste Liga spielen würde, könne er nachvollziehen. Andererseits bezeichnet er Wichniarek, "aus sportlichen Gründen für unverkäuflich". Gerstner appelliert an den Teamgeist Wichniareks: "Artur kann uns genau so weiterhelfen wie die anderen Spieler ihm helfen."
Nüchterner sieht Detlev Dammeier die Wechselabsichten des Polen. "Artur hat so seine Ideen. Die Summe x, die derzeit im Raum steht, ist für uns allerdings nicht ausreichend." Grundsätzlich müsse Wichniarek seinen Vertrag mit dem DSC respektieren. "Den haben wir erst im Winter verlängert und ich erinnere mich, dass beide Seiten damit zufrieden waren."
Gerüchten zufolge will Wichniarek sogar einen Teil der Ablösesumme selbst tragen, um die Freigabe zu erhalten. Bei dem interessierten Verein soll es sich um einen der großen türkischen Erstligisten handeln. Wenn der frühere polnische Nationalstürmer geht, müssten die Bielefelder noch zwei Mal auf dem Transfermarkt fündig werden. "Warten wir mal ab, was auf den Bänken der Erstligisten noch alles passiert", sagt Dammeier, der den Wolfsburger Stürmer Mahir Saglik als "interessanten Strafraumstürmer" bezeichnet.
Rau spielt keine Rolle mehr
Das Bemühen um den nigerianischen Angreifer Michael Eneramo hat Dammeier derweil eingestellt. "Er konnte sich nicht entscheiden", so der DSC-Manager. Klarheit herrscht auch im Fall Tobias Rau. Während der Linksverteidiger bis gestern noch auf der Vereins-Homepage im Kader geführt wurde, wusste er schon, dass er in den Planungen für die neue Saison keine Rolle mehr spielt.
"Wir haben ihm abgesagt, weil wir auf der Position eine neue Situation schaffen wollen", erklärt Detlev Dammeier die gemeinsame Entscheidung von Sport-Geschäftsführer und Trainer.
übertrieben. Wenn ich dieses ganze König Artur
getue schon sehe und höre. Wenn der seine mega-
vielen Torchancen auch nur Ansatzweise genutzt
hätte, hätte es diesen Abstieg gar nicht gegeben.
So hat er ganz normal auch seine Mitschuld an
dieser Misere. Für mich ist der nur ein ganz
durchschnittlicher BL-Stürmer. Ihr werdet sehen,
egal wo der hingeht, er wird sich dort nicht durch-
setzen. Vielleicht in seiner Heimat. Aber noch viel
schlimmer ist, was er jetzt mit seinem superschlauen Berater Grajewski abzieht. Bitte
lasst den Mann ziehen, der bringts sowieso nicht.
s