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11.08.2009
UPDATE 15 UHR
Bielefelder Ordner tanzt im Rostock-Block
33 Gästefans nach Krawallen festgenommen

Bielefeld (jov). 33 Festnahmen, einige tränende Augen und blaue Flecken - das ist die Bilanz, die die Bielefelder Polizei nach dem ersten Zweitligaspiel des DSC Arminia gegen Rostock gezogen hat. Wegen des erhöhten Sicherheitsrisikos waren die Beamten schon vor der Partie in Alarmbereitschaft.

Auffällig wurde zuerst eine 20 Personen starke Fangruppe aus Rostock, die mit dem Zug angereist war. Beamte der Bundespolizei hatten Kollegen in Bielefeld informiert, dass die Gruppe auf der Anreise im Bahnhof Lüneburg durch das Zünden von Pyrotechnik aufgefallen war. Die Beamten hatten außerdem Gespräche innerhalb der Gruppe mitgehört, in denen weitere Straftaten verabredet wurden. Deswegen wurden die 20 Personen, als sie in Bielefeld ankamen, in Gewahrsam genommen.

Kurze Zeit später flohen bei einer Routinekontrolle der Polizei vier szenebekannnte Randalierer aus einem Bus.  Einer der vier hat  bundesweit Stadionverbot. Die Flüchtigen kamen nicht weit und wurden ebenfalls festgenommen.

Sicherheitsdienst reagiert schnell

Während des Spieles kam es dann nach dem 2:0 für Arminia Bielefeld zu Tumulten im Rostocker Fanblock. Einige Fans versuchten, den Platz zu stürmen, konnten aber von den Ordnern zurückgehalten werden. Grund für die Tumulte war nach Angaben der Polizei, dass ein Ordner im Block nach dem Torerfolg tanzte und die Rostocker dies als Provokation auffassten. Ein szenekundiger Polizeibeamter, der die Gästefans beruhigen wollte, wurde durch den Zaun hindurch angegriffen. Der Beamte setzte daraufhin Pfefferspray ein.

"Unser Sicherheitspartner Germania hat daraufhin umgehend reagiert und den besagten Ordner aus dem Fanblock abgezogen. Im Gästeblock müssen sich die Ordner neutral verhalten. Das war sicherlich nicht in Ordnung", nahm Arminias Pressesprecher Marcus Uhlig Stellung zu dem Vorfall.

Fotostrecke
Klicken Sie auf ein Foto, um die Fotostrecke zu starten (8 Fotos).

Kurz danach kam es zwischen Rostocker Fans und Mitarbeitern des Ordnungsdienstes erneut zu Rangeleien, nachdem diese laut Polizei ein Banner der Rostocker Suptras entfernen wollten. Ein Ordner wurde geschlagen und am Boden liegend getreten. Er musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Täter wurde durch Ordner an Einsatzkräfte übergeben, angezeigt und festgenommen.

"Zum einen war die Zaunfahne nicht genehmigt und zum anderen ist sie so platziert worden, dass für die Rostocker Fans die Sicht stark beeinträchtigt war. Unsere Ordner haben versucht deeskalierend zu agieren, indem sie diese Zaunfahne etwas tiefer hängen wollten", korrigiert Uhlig im Einvernehmen mit der Polizei deren ursprüngliche Darstellung des Vorfalls. 

Bielefelder Fans wurden während der Spielphase nicht auffällig. Sie feierten den Sieg ihrer Mannschaft und verließen ohne Störungen das Stadion.

Die im Vorfeld festgenommenen Rostocker wurden mit Gefangenentransportwagen zum Bus und zu den Zügen gebracht. Sie verließen Bielefeld unter Begleitung von Beamten der Bundespolizei.


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Kommentare
@dscarminia endlich mal einer der ahnung hat
"auf verdacht ausgesperrt!" wasn das? " kein verfahren, kein urteil keine anhörung und trotzdem immer mehr stadionverbote!" das ist DEUTSCHLAND . ey ihr ganzen disco****** komtm mal auf eure ebene klar ey ihr habt doch keine ahnugn wie die realität aussieht. kämpfen oder bekämpft werden!

Wenn man auch zu sämlichen Heim,- und Auswärtspielen geht/fährt, heißt das noch lange nicht, dass man ein Fan ist. Ein Fan will seinen Verein und seine Mannschaft unterstützen und durch grobe Gewalt tut man nur das Gegenteil. Solche Leute stellen den Verein nur ins schlechte Licht. Also auch keine Fans. Jeder Verein mag auf solche Leute bestimmt gerne verzichten, die den Fussball nur als gewaltätigen Frustrationsabbau sehen und benutzen. Die Vereinsverantwortlichen, sowie auch die Spieler verabscheuen solch ein Verhalten, also schlägt man dem Verein damit mitten ins Gesicht. Das es auch unter Polizisten solche gibt, die sich nicht ihren Beruf entsprechend verhalten, möchte ich hier nicht bestreiten, auch solche Fälle sind immer mal wieder ans Licht getreten. Aber ich muss sagen, dass ich mit meiner Arminia schon bei so einigen Auswärtsspielen war und uns keiner der Beamten so behandelt und genötigt hat. Anstelle von den wirklichen Rostockfans würde ich mal eher das Problem für all das in diesen sogenannten Fans, die für den allgemeinen Ruf derer verantwortlich sind suchen und solch Leute nicht weiterhin mehr decken und den Rücken stärken. Nur so kann man das Schiff wieder in ein ruhigeres Gewässer steuern. Wer das nicht will, stellt sich für mich damit auf die gleiche niveaulose Stufe und hat dann auch nicht das Recht sich zu beschweren.***** Wenn man sich hier über die Taschenkontrollen beschwert und das noch mit dem Zusatz, weil Kinder dabei waren, dann frage ich mich allen ernstes, wollen diese Leute nun ein einigermaßen sicheres Klima im Stadion, oder nicht. Gerade für die Kinder ist es meiner Meinung nach verdammt wichtig. Und diesen lasst Euch gesagt sein, die Taschenkontrollen finden nicht nur im Gästebereich statt, sondern auch in den anderen Bereichen. Dort werden genauso Maßnahmen für einen größtmöglichen Schutz getroffen. Unverständliche Beschwerde!

Wenn der Ornungsdienst sich nicht neutral verhalten kann sollte dieser sofort ausgetauscht werden. Stadionverbote bringen nichts.Ist doch bekannt und trifft häufig die falschen Leute

Leute die sich als Fans verkleiden und nur auf Randahle und Gewalt aus sind haben im Stadion und in unserer Gesellschaft nichts zu suchen. Aber bitte jetzt keine Ossi-Wessi Debatte daraus machen.
Schwachköpfe gibt es Nord wie Süd, West wie Ost.
Die sogenannten Fans die unseren Ordner schwer verletzt haben kamen aus Bochum. Keiner von ihnen hat im Stadion etwas zu suchen.Hansa hat genauso Fans wie unsere Arminia auch.Gewalttäter sind keine Fans, egal ob Ost oder West, Nord oder Süd.Sie dürfen unseren Fußball nicht kaputt machen.

Stadion verbot - Hausarrest - Reise verbot....die einfachste Lösung für solche Idioten ist ein Schnellgericht welches auch bei der EM als auch bei der WM geholfen hat. Der Osten hat ein gravierendes Hooligan Problem welches dem DFB als auch der Polizei bekannt ist. Meiner Meinung nach müssen die Vereine, welche die Problemfälle kennen, hier anfangen solche angeblichen "Fußballfans" (***) im Vorfeld aus dem Verkehr zu ziehen. Im Internet als auch in anderen Medien liest und sieht man doch sehr oft, dass zu Ausschreitungen an fast jedem Wochenende kommt; sogar in den unteren Liegen. Da wird ein Bus angegriffen von einem Verein der gesponsert wird von einer Energy Drink Firma!! So etwas ist nur peinlich für den deutschen Fußball - und für den ostdeutschen sowieso. Neid und Missgunst werden hier großgeschrieben. Sicherlich fördern Gesänge wie "ohne Helmut wärt ihr gar nicht hier" nicht gerade die Verbundenheit zwischen Ost-und West aber Hauptsache wenn die Nationalmannschaft spielt "steht man zusammen den Mann" gegen andere Vollidioten die sich auch prügeln wollen....das muss Einer verstehen. In diesem Sinne: Arminia steige auf ohne Randale der eigenen Fans



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