Bielefeld. Mit seinen Tempodribblings auf der linken Seite hat Franck Ribéry, französischer Wirbelwind in Diensten des FC Bayern München, an diesem Wochenende mal wieder ganz Fußball-Deutschland begeistert. Ab heute hat auch der DSC Arminia einen Mann für die linke Außenbahn mit dieser hierzulande wenig verbreiteten Schreibweise des Vornamens: Franck Manga Guela, Nationalspieler der Elfenbeinküste, wechselt vom griechischen Spitzenklub AE Larisa nach Bielefeld.
Von Guela verspricht sich die Arminia die ideale Ergänzung zum anderen afrikanischen Stürmer im Team, Christopher Katongo. Der Sambier, in dieser Saison bereits dreifacher Zweitliga-Torschütze, hat seine Dribbelstärke bisher meistens auf der rechten Seite gezeigt, der Ivorer – so heißen die Bewohner der Elfenbeinküste – wäre genau das Pendant auf links, nach dem die DSC-Verantwortlichen seit einiger Zeit suchen.
Zur Homepage von Guela:
www.guela.eu
Seine besten Tricks auf Youtube:
Franck Manga Guela
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Guela schon länger auf der Wunschliste
Franck Manga Guela, 23 Jahre jung, steht seit einiger Zeit auf der Arminia-Wunschliste. Was allerdings nichts damit zu tun hat, dass er als gerade 17-Jähriger seine Profikarriere bei den Mamelodi Sundowns in Südafrika begann, einem Land also, zu dem der DSC dank Ex-Trainer Ernst Middendorp diverse sportliche Kontakte pflegt. Guela hatte Südafrika bereits wieder in Richtung Griechenland verlassen, als Middendorp und der jetzige Arminia-Co-Trainer Frank Eulberg ihre Tätigkeit im WM-Ausrichterland 2010 begannen.
Mit seinen Gastspielen bei Anagennisi Karditsa, FC Veria und AO Kerkyra empfahl sich der 1,79 Meter große Linksfuß Guela sowohl für die Nationalmannschaft als auch für den kroatischen Abonnementsmeister Dinamo Zagreb. Beide Stationen, die eigentlich eine große Karriere verhießen, verliefen für Guela nicht nach Wunsch. Im Nationaltrikot der Ivorer stehen bis heute ganze drei Spiele sowie ein Länderspieltor in der Statistik, aus Zagreb wurde er trotz eines Vier-Jahresvertrags nach nur einer Serie nach Larisa abgegeben.
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Vor dieser Saison bekundete der MSV Duisburg mit Trainer Peter Neururer Interesse an dem Linksaußen, verzichtete aber auf eine Verpflichtung, weil Guela ein Probetraining ablehnte. Auch ein Transfer zum türkischen Spitzenklub Trabzonspor ließ sich nicht realisieren.
Der Wert von Frank Manga Guela, der gerne unter dem Künstlernamen Did’dy aufläuft, wird im Transfermarkt mit 1,4 Millionen Euro taxiert. Arminia allerdings bekommt den trickreichen und manchmal etwas eigensinnigen Mann für die linke Außenbahn zum Nulltarif, da der Vertrag mit Larisa ausgelaufen ist. Am Mittwoch wird der Bielefelder Franck seine Künste erstmals im Training zeigen.