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02.02.2010
Finanzspritze des Klinikums für den DSC
Städtisches Krankenhaus schweigt noch über Details

Bielefeld (ard/los). Ein Geschäft, das auf Gegenseitigkeit beruht: Arminia Bielefeld hat dem städtischen Klinikum Bielefeld zugesagt, dass seine Spieler künftig im Klinikum medizinisch versorgt werden. Dafür hilft das kommunale Krankenhaus dem DSC Arminia bei der Finanzierung der Neuverpflichtung zweier Spieler.

Weder Arminia noch das Klinikum wollten Montag Einzelheiten des ungewöhnliches Deals bekannt geben. Soviel aber ist klar: Der DSC will die medizinische Versorgung seiner Spieler neu regeln: Statt bisher am Franziskus-Hospital soll der Vereinsarzt und niedergelassene Facharzt für Orthopädie, Dr. Michael Dickob, verletzte Spieler in Zukunft im Städtischen Klinikum Bielefeld-Mitte versorgen, soweit das ambulant nicht möglich ist.

Gleichzeitig werden weitere sportmedizinische Leistungen durch die Klinik für Unfallchirurgie unter der Leitung von Dr. Alexander Rübberdt vorgehalten.

Unklar ist noch, wie im Gegenzug die Finanzspritze des Kommunalkrankenhauses für die Arminen aussieht. Über Details der Unterstützung bei der Finanzierung der Verpflichtung der beiden neuen Spieler Patrick Platins (26) und Assimiou Touré (22) schwiegen sich die Veranbtwortlichen des kommunalen Krankenhauses, das nach Informationen der Neuen Westfälischen auch im vergangenen Geschäftsjahr keine großen Gewinne, sondern allenfalls eine schwarze Null erwirtschaftet hat, Montag aus.

Weder Geschäftsführer Dr. Johannes Kramernoch Aufsichtsratschef Detlef Werner (CDU) wollten Montag Einzelheiten zu dem Deal zwischen Fußballverein und Krankenhaus mitteilen. Auch Arminia-Vereinsarzt Dickob war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen, er weilt bis Montag im Urlaub. Arminia und der Klinik-Geschäftsführer wollen erst am Mittwoch in einer Pressekonferenz Auskunft über die "Kooperation zwischen Arminia und dem Städtischen Klinikum" geben.   

Mehr zum Thema in nw-news.de

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Kommentare
Die Kooperation zwischen Arminia und den städtischen Kliniken erschreckt mich.Auf der einen Seite klagen die Krankenhäuser über die prekäre Finanzlage im Gesundheitswesen, auf der anderen Seite wird Geld verplempert. Die katastrophale Finanzsituation unserer Stadt erlaubt es meiner Meinung nach nicht als Sponsor eines
kommerziellen Sportvereins aufzutreten.Die anscheinend überflüssigen Gelder sollten besser angelegt werden. Die Einstellung neuer Mitarbeiter
und die Bezahlung ordentlicher Löhne wären ein Beispiel. Die Aussagen unseres OB, dass keine
Kassenbeiträge zweckentfremdet werden, halte ich für ein Alibi.

@LEDW: TYPISCHE NEIDDEBATTE VON UNWISSENDEN MENSCHEN.ES IST NICHTS ANDERES ALS EIN NORMALER MARKETINGVORGANG UM NEUE KUNDEN(SPORTLER-PRIVATPATIENTEN)ZU BEKOMMEN.

@ ulrich: geht das dann auch andere an...aber wie hier schon wer anders geschrieben hat, das ist nur ein kredit, also wird das geld wieder zurück fließen!
manche sollten dann erstmal die artikel lesen bevor man anfängt zu meckern!das geht jetzt nicht nur an dich sondern auch an die anderen und auch bei den anderen artikeln!

Sehr geehrte Geschäftsführung der Klinik,
sehr geehrter Vorstand der Arminia,

es ist doch in der derzeitigen Kreisenzeit mehr als unvernünftig, dass eine Klinikleitung einem Profiverein Geld oder Darlehn gibt, um Spieler für den Aufstieg in die 1. Bundesliga gibt.

wie bekannt hat das Klinikum in den letzten Jahren kaum Gewinne gemacht, Mitarbeitern wird eine Lohn-/Gehaltserhöhung nicht gezahlt, Bei den Verhandlungen zu Zuschüssen für die Krankenhäuser oder Kliniken wollen aber alle Geld haben, dann für einen Profi-Verein es wieder dem Fenster rauswerfen, anstatt für Gesundheitswesen, sei es Medikamente oder Apparaturen, wieder anlegen.
Hier sollte schnellstens die Regierung oder der Staatsanwalt sich einschalten, denn dieses sieht doch nach ...... aus, welches strafbare Handlungen nach sich führen könnte. Hier gilt nur für die Verantwortlichen des Klinikums ein großes PFUI und kaufmännisches Unvermögen.

An die Adresse des Arminen - Vorstandes sei gesagt: Sie sollten sich schämen von einem Klinikum für neue Spieler Geld anzunehmen. Die Wirtschaft in Bielefeld hat nicht umsonst vor einiger Zeit verlangt, das der heutige Vorsitzende nicht wieder ans Ruder sollte. Unter solchen Umständen wird den großen und anerkannten Firmen wie Oetker, Schüco, Weber nur ndringend angeraten, mit solchen Peronsen des Vorstandes, welche Geld von allen nehmen, nicht zusammen zu arbeiten. Die Ausgaben des Klinikums wären besser fürs Pflegepersonal oder für die Pflegenden angelegt.

Aber hier haben die Verantwortlichen ein flasches Maß gewählt.

Pfui und hoffentlich unternimmt hier was die Staatsanwaltschaft oder die Krankenkassen Vereinigung.

Hallo C.H.!
Ich dachte hier geht es um das Geld von dem Klinikum an Arminia und das geht mich auch als Nicht-Arminia-Fan was an, oder meinst du nicht? Öffentliche Gelder für einen Fussballverein sind nicht OK, egal ob für Arminia, Köln, Dortmund...usw.



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