Große Sprünge konnte der Verein noch nie machen, dennoch ist es ihm stets dank ostwestfälischer Bescheidenheit gelungen, den Kopf über Wasser zu halten. Natürlich wurden Management-Fehler gemacht. Zu viele sogar. Viel ließe sich über Sinn oder Unsinn der neuen Osttribüne schwadronieren. Doch dafür ist jetzt nicht die Zeit.
Ebenso viel ließe sich über die höchst ungeschickte Politik bei Vertragsverlängerungen mit Geschäftsführern und Trainern sagen. Auch dafür ist jetzt nicht die Zeit.

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Jetzt ist es an den sich selbst als "beste Fans der Welt" bezeichnenden Anhängern, an allen Freunden des Fußballs in der Region, Solidarität mit Arminia zu zeigen. Schon Freitagabend, um 18 Uhr. Allein 1.650 Stehplätze und 2.150 Sitzplätze bis 20 Euro waren Donnerstagabend noch als unverkauft gemeldet auf der Website des DSC Arminia. Erneut droht das Stadion leer zu sein wie vor zwei Wochen, als nur 10.500 Zuschauer bei bitterer Kälte den Weg zur Alm gefunden hatten. Zu wenig in der Not.









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