Natürlich gibt es nicht wenige Anhänger der Arminia, die derzeit aufgrund der finanziellen Probleme ihres Lieblingsklubs schlecht schlafen.
Nachts wachen sie schweißgebadet auf, weil sie geträumt haben, dass ein Gerichtsvollzieher mit strengem Blick durchs Stadion marschiert und die Torpfosten pfändet.
Unsereins, der nun schon ein wenig länger diesem Klub anhängt, sieht alles gelassener. Schon weil wir uns noch gut beziehungsweise schlecht an die Achtziger Jahre erinnern können, als Arminia schon mal so richtig knapp bei Kasse war.
Damals war alles viel dramatischer. Ein Haufen unbezahlter Rechnungen auf der Geschäftsstelle und ein hundsmiserabler Ruf bei den örtlichen Banken.

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So knapp bei Kasse war Arminia, dass sich gestandene Oberligaspieler wie Tim Gutberlet nicht einmal mehr darüber wunderten, dass während der Vorbereitung auf ein Punktspiel eine Maus durch die Kabine flitzte.
Aber auch damals fanden sich Leute, die an Arminia geglaubt haben. Junge Spieler, die für ein monatliches Gehalt spielten, bei dem heute jeder Kreisklassenkicker einen Lachanfall bekommen würde. Und Zuschauer, die dann eben doch wieder auf die Alm gingen, anstatt auf der A2 in Richtung Dortmund oder Hannover zu brettern. Wer glaubte, dieser Zusammenhalt sei heute nicht mehr vorhanden, kann sich getäuscht haben. Wenn Anhänger sich zusammenschließen und bekennen "Wir sind Arminia", dann ist der Klub nicht tot zu kriegen. Leere Kassen hin oder her.









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