Anders als etwa in Bremen gehören Trainerentlassungen bei unserem Lieblingsklub schon fast zum Alltag. Was bedeutet, dass sich kein Übungsleiter, der bei Arminia neu anfängt, die Mühe machen sollte, sich in Jöllenbeck oder Brackwede nach einem Altersruhesitz umzuschauen. Jedenfalls wird Thomas Gerstner geahnt haben, dass er nicht am 65.Geburtstag feierlich auf dem Almrasen einen Zinnteller überreicht bekommen wird.
Natürlich verbinden Fans, bei aller Pietät, mit Trainerwechseln auch immer ein Stück Hoffnung: Dass der neue Coach die Profis mit einer leidenschaftlichen Blut-am-Pfosten-Rede wachrüttelt. Dass er vier blutjunge Nachwuchskicker in die 1. Mannschaft hochzieht und sich drei davon als verkannte Supertalente entpuppen. Und dass er auf keinen Fall Lothar Matthäus heißt.

Info
Andererseits, um uns mal Mut zu machen. Hin und wieder funktioniert das mit dem Trainerwechsel ja auch. Zum Beispiel 2004, als Möhlmann ging und Rapolder kam: Zack, doch noch Aufstieg und Sause am Rathaus. Sowas könnte sich doch gerne wiederholen. Hauptsache, wir müssen dabei nicht "Lothar, Lothar" brüllen.









Twitter




Was kann Lothar noch verschlimmern, was andere schon längst getan haben!
Lothar, befreie uns endlich von diesem Elend!!!!!!!!!!